|
Freitag, 21. August 2009 um 18:30 Uhr |
|
Hamburg (dpa/lno) - Mit einer umfangreichen Schau würdigt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe das Lebenswerk der jüdischen Kunstsammlerin Rosa Schapire (1874 - 1954). Die Hamburgerin, die zu den frühesten Förderern der Brücke-Künstler zählt, emigrierte 1939 nach London. Ihre wertvolle Sammlung, die sie damals mitschmuggelte, wird vom 28. August an in Hamburg präsentiert, darunter Werke ihres engen Freundes Karl Schmidt-Rottluff, von Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel. Schapire selbst kehrte nie in ihre Heimat zurück. Die Ausstellung umfasst 170 Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Briefe, die inzwischen in Museen in aller Welt verteilt sind.
|