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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Landesmuseum zeigt Meisterwerke in neuem Umfeld PDF Drucken E-Mail
Freitag, 21. August 2009 um 18:31 Uhr

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Münster (dpa/lnw) - Das Landesmuseum in Münster macht aus der Not eine Tugend: Neun Monate war das Haus wegen umfangreicher Bauarbeiten komplett geschlossen, nun werden die Glanzstücke der Sammlung auf kleinem Raum in neuem Umfeld gezeigt. «Aufgemischt» heißt die Ausstellung im Altbau des Hauses mit 60 Meisterwerke aus acht Jahrhunderten. Arbeiten von Edvard Munch, Paul Klee, August Macke oder Otto Dix stehen zarte Madonnen und goldglänzende Kirchenkunst gegenüber. Von Sonntag (23. August) an bis zur Eröffnung des neuen Museumstrakts im Jahr 2013 bleibt die Schau mit den Meisterwerken in dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).   

 

In der Ausstellung zeigt das Museum in komprimierter Form die Stärken seiner Sammlung: klassische Moderne und Kunst des Mittelalters. «Erst der reduzierte Ausstellungsraum im historischen Altbau war für uns der Ausgangspunkt, unsere Meisterwerke in dieser unkonventionellen Weise erstmals aufzumischen», sagte Museumsdirektor Hermann Arnhold am Freitag. Die Arbeiten gruppieren sich um Themenschwerpunkte wie Paradiese oder Bilder von Menschen und sollen neue Sichtweisen eröffnen.   

 

Der Bogen spannt sich quer durch die Jahrhunderte. Hier die Heilige Dorothea und Odilia von Conrad von Soest von 1410 mit prunkvollen und detailreich gemalten Gewändern. Daneben ein Bild von August Macke, das die schmucke Auslage im Schaufenster eines Modegeschäfts zeigt. Oder das Bild eines Kunstmalers bei der Arbeit von Otto Dix aus dem Jahr 1932 steht neben einem um 1470 entstandenen Ölgemälde, das den Heiligen Lukas beim Malen der Madonna darstellt.   

 

Im Januar schloss das Landesmuseum in Münster, seitdem gehörte das Haus den Bauarbeitern. Inzwischen sind weite Teile des Trakts aus dem Jahr 1972 schon abgetragen, darauf entsteht ein 48 Millionen Euro teurer Neubau. Nur der 100 Jahre alte, denkmalgeschützte Gebäudeteil bleibt stehen. Hier werden bis auf weiteres die Ausstellungen gezeigt. Die Besucher erhalten schon beim Eintritt neue Sichtweisen: Denn im Lichthof des monumentalen Baus hat das Museum sein Magazin eingebaut und etliche Gemälde sichtbar aufgehängt.

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