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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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«Mit Fortuna übers Meer»: Sachsen-Dänen-Schau PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 23. August 2009 um 14:45 Uhr

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Dresden  (dpa/sn) - Königin Margrethe II. von Dänemark hat am Sonntag die Ausstellung «Mit Fortuna übers Meer» im ehemaligen Dresdner Residenzschloss eröffnet. In den einstigen Paraderäumen sind rund 320 Kunstwerke aus den Königlich Dänischen Sammlungen und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vereint. Die Gemälde, Waffen, Medaillen, Rüstungen, Gewänder und Dokumente zeugen von dynastischen Verbindungen und der starken politischen Allianz der wichtigsten protestantischen Höfe Europas zwischen 1548 und 1709. Die jahrelang vorbereitete Exposition ist von Montag an bis zum 4. Januar 2010 in Dresden und in Kopenhagen vom 13. Februar bis 24. Mai 2010 zu sehen.    

 

Die 69-jährige Monarchin erinnerte beim Festakt zur Ausstellungseröffnung an den Mauerfall vor 20 Jahren und an den Besuch des dänischen Königs Frederik IV. vor 300 Jahren beim sächsischen Kurfürst August dem Starken. «Neue Zeiten eignen sich hervorragend, um alte Freundschaften aufzufrischen», sagte sie. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sprach von besonderen kulturellen Verbindungen zu Dänemark. Beide Länder knüpften an eine gesamteuropäische Geschichte an. Mit der Veranstaltung wurde zugleich die neue Fürstengalerie mit den Porträts der sächsischen Kurfürsten und Könige des 16. bis 20. Jahrhunderts eingeweiht. An der roten Wand hängen 15 Gemälde von Kurfürsten und Kurfürstinnen, darunter auch dänische Prinzessinnen, sowie sieben Büsten aus Marmor, Bronze und Gips der Könige von Sachsen.     

 

Die «Fortuna»-Ausstellung bildet nach Präsentationen zur sächsisch-polnischen Union (1997) und über die Verbindungen zu Versailles (2006) den Abschluss einer Trilogie über historische Beziehungen der sächsischen Herrscher. Zu sehen sind Stücke aus Renaissance und Barock, die vom prachtvollen Kunstbesitz sächsisch- dänischer Paare, den reichen Mitgiften der Bräute und ausgetauschten Geschenken zeugen.    

 

Das Kurfürstentum Sachsen pflegte über zwei Jahrhunderte engste Beziehungen zum mächtigen Königreich Dänemark, die mit der Ehe von Herzog August, später Kurfürst von Sachsen, und Dänen-Prinzessin Anna 1548 begründet wurden. Im 17. Jahrhundert folgten mit Kurfürst Christian II. und Prinzessin Hedwig von Dänemark 1602, Kronprinz Christian und Magdalena Sibylla von Sachsen 1634, Johann Georg mit Anna Sophia von Dänemark 1666 drei weitere Hochzeiten. Der von vierwöchigen Feiern begleitete Staatsbesuch von König Frederik IV. in Dresden 1709 war Höhepunkt der Dänemark-Sachsen-Allianz.



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