| Festival für Gegenwartskunst in Hamburg |
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| Mittwoch, 26. August 2009 um 05:14 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Mehr als 30 Künstlergruppen aus 20 Ländern nehmen von Mittwoch an am Festival «subvision.kunst.festival.off.» in Hamburg teil. Sie präsentieren ihre «ganz eigenen, teils neuen, teils anderen Ausstellungs- und Vermittlungsformate», kündigten die Veranstalter am Dienstag an. Auf dem Strandkai in der Hafencity wird für das zwölftägige Treffen (bis 6. September) vorübergehend - als eine Art «Stadt in der Stadt» - eine Architektur aus Schiffscontainern und Baugerüsten errichtet. Jede Künstlerinitiative erstellt auf einem Teil des Strandkais eine eigene Präsentation - ob Skulptur oder Malerei, Fotografie oder Film.
Kuratorin Brigitte Kölle sieht in den Schiffscontainern «kleine Entwicklungslabore». «Die Künstler haben etwas Neues gewagt», sagte sie am Dienstag bei einem ersten Rundgang. «Wer bestimmt eigentlich, was zum Mainstream gehört, und was Off-Kultur ist?» Dies solle während des Festivals von Künstlern und Besuchern hinterfragt und diskutiert werden, denn niemand habe die «Deutungshoheit». In Tijuana sei die Situation der Künstler anders als in Kapstadt, St. Petersburg, Bukarest, Vancouver oder Hamburg.
«Die Idee für das Festival kommt von den Studierenden und Lehrenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg», sagte deren Präsident und künstlerischer Leiter des Festivals, Martin Köttering. Mit Kunst könne man in gesellschaftliche Bereiche hineinwirken, meinte er. «Alle reden seit Beginn der Wirtschaftskrise von systemischen Fehlern - das haben viele Künstler schon lange vorher getan.» Neben der kostenlosen Ausstellung gibt es täglich drei Aktionen auf einer Bühne: Vorträge, Künstlergespräche oder Lesungen. |
























































