| Ruhrgebiet hofft durch 2010 auf mehr Touristen |
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| Freitag, 28. August 2009 um 06:54 Uhr | ||
Essen (dpa/lnw) - Das industriell geprägte Ruhrgebiet will durch seine Präsentation als Kulturhauptstadt 2010 dauerhaft zum Massen- Tourismusziel werden. «Das soll kein Strohfeuer werden», sagte der Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, Axel Biermann, am Donnerstag in Essen. «Die Veranstalter sollen gute Geschäfte machen und auch nach 2010 wiederkommen.»
Allein zwölf Millionen Euro würden für Besucher- und Informationszentren ausgegeben, die nach dem Festjahr bestehen bleiben und Touristen durch die Region leiten. Erstmals hätten sich die 53 Ruhrgebietskommunen dazu auf eine gemeinsame Präsentation geeinigt. Neu ist auch die Möglichkeit einer zentralen Hotel- und Veranstaltungsbuchung für das ganze Ruhrgebiet. Bisher mussten Interessenten die Fremdenverkehrsämter der jeweiligen Stadt kontaktieren.
Im Vorfeld der Ruhr.2010 würden Reisebüromitarbeiter aus ganz Deutschland bei einer mehrtägigen Reise ins Ruhrgebiet geschult, Reisebusveranstalter und Tourismusmanager bei Messen informiert. Das wirke sich dauerhaft bei der Planung der Unternehmen und bei der Beratung von Städtereisen-Interessenten aus, sagte Biermann. Schon jetzt sei die Kulturhauptstadt mit großen Beiträgen in den Katalogen von Reiseveranstaltern vertreten. In den Sommerkatalogen, die Anfang 2010 erscheinen, werde die Kulturhauptstadt zum Teil zum Titelevent. |
























































