| Festival junger Künstler genießt Sonderstellung |
|
|
|
| Samstag, 29. August 2009 um 07:14 Uhr | ||
Bayreuth (dpa/lby) - Die stellvertretende Kulturbeauftragte der Bundesregierung, Ingeborg Berggreen-Merkel, hat die herausragende Stellung des Festivals junger Künstler gewürdigt. «Ich bin sehr beeindruckt von der künstlerischen Leistung, der Fröhlichkeit und der Begeisterung der jungen Menschen», sagte Berggreen-Merkel am Freitag in Bayreuth. Besondere Bedeutung genieße die Begegnung von rund 300 jungen Musikern aus der ganzen Welt. Durch die dreiwöchige intensive Arbeit entstünden Kontakte, von denen die Teilnehmer noch in Jahrzehnten profitieren, sagte Berggreen-Merkel.
«Musik ist eine wunderbare Sprache», betonte sie. Das gemeinsame Spiel im Orchester bewirke, dass junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinander eingehen und aufeinander zugehen. Der Vorstand des Trägervereins, Andreas Loesch, erinnerte daran, dass viele ehemalige Teilnehmer des Festivals heute Führungspositionen einnehmen. Als Beispiel nannte Loesch den Schriftsteller und langjährigen Präsidenten der Tschechischen Republik, Václav Havel, oder die Sopranistin Linda Watson, die in diesem Jahr bei den Richard-Wagner-Festspielen die Brünnhilde sang.
Beirats-Präsident Gerhard Horn appellierte an die Verantwortlichen in Bund und Land, das Festival verstärkt als Instrument der Außenpolitik zu nutzen. So könnten etwa über das Goethe-Institut Stipendien für Teilnehmer finanziert werden. Auch die Bayerische Staatsregierung könnte seiner Meinung nach die persönlichen Kontakte der jungen Künstler in ihren Heimatländern stärker nutzen. |
























































