| Künstler Alt zeigt Ausstellung über fiktiven Archäologen |
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| Samstag, 29. August 2009 um 07:21 Uhr | ||
Herne (dpa/lnw) - Die Ausstellung «Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen» wird am Samstag im LWL-Archäologie- Museum in Herne eröffnet. In der Wohnung eines fiktiven Archäologen präsentiert der Hammer Künstler Otmar Alt Bilder und Skulpturen, die moderne und steinzeitliche Kunst miteinander verbinden, teilte das Museum am Freitag mit. Der 70-Jährige hat sich von steinzeitlichen Felsmalereien und Fundstücken inspirieren lassen. Überall in der Wohnung stößt der Besucher auf Verbindungen zur Moderne.
An der Garderobe im Eingangsbereich hängen neben Jacken auch Tierfelle, in der Toilette finden sich versteinerte Dinosaurierexkremente und im Kühlschrank eine Glasskulptur. Im Wohnzimmer versucht ein von Otmar Alt gestalteter Hund einen echten steinzeitlichen Knochenhaufen zu erreichen. In jeder Ecke kann ein kleines Detail versteckt sein. «Die Ausstellung soll Fantasien anregen und Überraschungen bieten, wie in einem Labyrinth», sagte der Künstler.
Über private Beziehungen ist Alt mit der Steinzeit in Berührung gekommen. Er hat sich archäologische Funde angesehen und sie mit modernen Elementen in seinen Bildern umgesetzt. Der Besucher findet steinzeitliche Werkzeuge und Tiere in abstrakten und sehr bunten Werken. «Ich will eine Situation des Nachdenkens erzeugen» erklärte der Künstler. «Was ist zu sehen und wo kommt es eigentlich her?»
Unterstützt wird der ausgezeichnete «Bürger des Ruhrgebiets» vom Lichtartist Uli Haller. Haller hat einen überdimensionalen Wurm geschaffen, der über dem Wohnzimmertisch schwebt und ständig seine Farben wechselt. Die Ausstellung «Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen ist noch bis zum 29. November im Herner Museum für Archäologie zu sehen. |

























































