| Ansturm auf neues «Kunstquartier Hagen» |
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| Montag, 31. August 2009 um 04:55 Uhr | ||
Hagen (dpa/lnw) - Das neue «Kunstquartier» im westfälischen Hagen hat am Eröffnungswochenende einen regelrechten Besucheransturm erlebt. Bis Sonntagnachmittag wurden bereits mehr als 21 000 Neugierige gezählt, wie eine Sprecherin des Quartiers berichtete. Zeitweise hätten mehr als 300 Kunstfreunde geduldig in der Warteschlange gestanden.
Zu dem seit Freitagnachmittag für das Publikum geöffneten Quartier zählen ein neues Museum für die ausdrucksstarken Gemälde des Expressionisten Emil Schumacher (1912-1999) sowie das grundsanierte Osthaus Museum, das sich unter anderem der Klassischen Moderne widmet. Um- und Neubau hatten 26 Millionen Euro gekostet. Das Kunstquartier war am Freitag im Beisein von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) eröffnet worden.
«Ich bin begeistert, mit welchem Beifall die Hagener ihr Kunstquartier annehmen», sagte Oberbürgermeister Peter Demnitz (SPD) laut einer Mitteilung der Stadt vom Sonntag. Und nicht nur die Hagener: Der Bundestagspräsident sei so angetan gewesen, dass er am Samstag noch zwei volle Stunden im Kunstquartier verbracht habe.
Die Museen seien von Anfang an überfüllt gewesen, sagte Sprecherin Melanie Redlberger weiter. Neue Besucher seien immer erst reingelassen worden, wenn andere das Museum wieder verlassen hätten. Die Reaktionen seien durchweg positiv gewesen. «Es macht den Leuten Spaß.» Zur Eröffnung gab es Freitag und Samstag ein Museumsfest unter anderem mit einem Open-Air-Konzert der Hagener Kultband Extrabreit. Tags: kunstquartier
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