| Museumsrundgang - 01.12.2009 |
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| Dienstag, 01. Dezember 2009 um 06:11 Uhr | ||
Neue Fotos in Mexiko: Frida Kahlo ganz privat
Mexiko-Stadt (dpa) - Mit 200 Fotos gibt das Museum Frida Kahlo Einblicke in das Privatleben der mexikanischen Künstlerin. Aus insgesamt 6500 Fotos aus dem Archiv wählte das Museum 200 Bilder für die Ausstellung «Frida, ihre Fotos», die bis Mai 2010 zu sehen sein wird. Jeder der sechs Ausstellungsräume trägt einen eigenen Titel: «Fridas Eltern» zeigt die familiäre Geschichte der Künstlerin bis zu ihren indianischen Großeltern. «Das blaue Haus» gibt Einblick in Kahlos Leben in ihrem Haus in Mexiko-Stadt. «Der zerstörte Körper» berichtet über ihr Leben nach einem Unfall in der Kindheit. Weitere Räume zeigen Kahlos Freund- und Liebschaften sowie ihr Leben mit dem bedeutendsten mexikanischen Maler Diego Rivera. Neben Fotos der Künstlerin und ihres Vaters sind auch unveröffentlichte Bilder von Fotografen wie Tina Modotti, Man Ray, Edward Weston und Pierre Verger zu sehen. Im Januar soll ein Ausstellungskatalog erscheinen, der neben den 200 ausgestellten Bildern 300 weitere Fotos aus dem Archiv zeigen wird.
Lyon zeigt Künstler der Moderne: Von Chagall bis Bacon
Lyon (dpa) - Chagall, Dufy, Hartung, Braque und Vuillard sind Künstler der Moderne. Rund 180 Werke dieser Künstler, die ganz unterschiedlicher Strömungen angehören wie dem Kubismus, der informellen Kunst oder dem Fauvismus, sind erstmals im Kunstmuseum von Lyon in der Ausstellung «Picasso, Matisse, Dubuffet, Bacon, ... Die Modernen stellen aus» vereint. Unter der Exponaten befindet sich auch Picassos «Femme assise sur la page» aus dem Jahr 1937. Die Ausstellung dauert bis zum 15. Februar.
Norwegischer Expressionismus in Wien
Wien (dpa) - Das Leopold Museum in Wien widmet derzeit dem norwegischen Expressionisten Aksel Waldemar Johannessen (1880-1922) die bisher größte Ausstellung in Österreich. Rund 60 Gemälde, Grafiken und Skulpturen zeigen ein aufregendes und ungemein kraftvolles, teils drastisches Oeuvre. Die Kunstwerke wurden von Museumsdirektor Rudolf Leopold persönlich für die Schau ausgesucht. Nach seinem frühen Tod war Johannessen lange in Vergessenheit geraten. Erst 1990 wurden seine Bilder durch Zufall vom Kunstliebhaber Haakon Mehren wiederentdeckt. Seither hat bereits eine Reihe von Ausstellungen innerhalb und außerhalb Norwegens - darunter im Palazzo Ducale in Venedig und im Kunstforum der GrundkreditBank in Berlin - den Blick wieder auf den bemerkenswerten Künstler gelenkt. Die Schau «Aksel Waldemar Johannessen - Ein Expressionist aus Norwegen» bleibt bis zum 11. Januar 2010 geöffnet.
Roni Horn im New Yorker Whitney Museum
New York (dpa) - Themen wie Identität der Geschlechter und Androgynität sind seit drei Jahrzehnten die zentralen Themen der US- amerikanischen Künstlerin Roni Horn (Jahrgang 1955). Das New Yorker Whitney Museum of American Art widmet ihr auf zwei Etagen erstmals eine große Ausstellung unter dem Titel «Roni Horn aka Roni Horn». Zu sehen sind rund 70 Werke, von kleinen Zeichnungen über fotografische Installationen bis hin zu Skulpturen, die mehrere Tonnen wiegen. Die Ausstellung der gebürtigen New Yorkerin, die im Whitney Museum bis zum 24. Januar geöffnet ist, war zuvor im Tate Modern in London. Danach soll «Roni Horn aka Roni Horn» nach Boston reisen. |
























































