| «Korrekt und anarchisch»: Grosz-Schau in Berlin |
|
|
|
| Mittwoch, 02. Dezember 2009 um 19:23 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Erstmals stellt die Berliner Akademie der Künste ihre umfangreiche George-Grosz-Sammlung aus. In der Schau «George Grosz. Korrekt und anarchisch» geben vom 24. Januar an Skizzenbücher, Zeichnungen, Collagen und Fotografien einen Einblick in das Leben und die künstlerische Werkstatt von Grosz (1893-1959).
Wie früh er die Repräsentanten der Gesellschaft der Weimarer Republik ins Visier nahm und in der Darstellung von Typen und Typischem auch deren Geisteshaltungen erfasste, offenbart ein noch weithin unbekanntes Konvolut an Blättern aus seinen Jugendjahren. Zusammen mit 23 Porträtstudien zu Grosz' Bildern von Max Herrmann- Neisse seien die Arbeiten erst 1984 in Berlin wiedergefunden worden, teilte die Akademie am Mittwoch mit.
Ausgestellt sind auch so bekannte Werke wie «Friedrichstraße» und «Christus mit Gasmaske». Kern der Schau sind die Skizzenbücher. Grosz hatte Stift und Notizbuch immer dabei - ob in Berlin oder New York, in den Straßen der Großstädte oder am Strand. In dadaistischen Montagen, Künstlerpostkarten sowie Bild- und Textcollagen verdichtete Grosz die Lebensrealität zu aufrüttelnden Werken.
Die Schau wird bis zum 5. April 2010 gezeigt.
Mehr Nachrichten zu Goerge Grosz |
























































