| Karlsruher Rückblick auf die Moderne der Sammler |
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| Donnerstag, 03. Dezember 2009 um 13:36 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa/lsw) - Mit einem Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre der Kunstgeschichte setzt das Museum für Neue Kunst im ZKM seine Feiern zum zehnjährigen Bestehen des Karlsruher Hauses fort. Unter dem Titel «just what is it...» präsentiert das Museum von Freitag (4. Dezember/17.30) an Werke privater baden-württembergischer Sammler. Kuratiert von Götz Adriani sind bis zum 11. April Bilder und Skulpturen von der klassischen Moderne über den Expressionismus bis zu Neo Rauch zu sehen. Gezeigt werden auch Meisterwerke von Cézanne, Picasso, Gerhard Richter und Andy Warhol, Jean Tinguely und Sigmar Polke. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) wurde vor 20 Jahren als Stiftung aus der Taufe gehoben, das Museum für Neue Kunst (MNK) öffnete zehn Jahre später.
«Baden-Württemberg hat eine bundesweit einmalige Dichte an privaten Sammlern, deren Bestände außergewöhnlich sind in Umfang und Qualität», sagte Adriani am Donnerstag vor der Eröffnung der Jubiläumsschau. Die Schau könne ein «Ursprung» sein für eine neue Sammlerbewegung. «Viele dieser Kunstsammler sind in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt und könnten den Mut fassen, ihren Privatbesitz nach solch einer Ausstellung häufiger zu präsentieren.»
Anhand der Werke wollen Adriani und ZKM-Chef Peter Weibel wichtige Entwicklungen der Moderne und sogenannten Postmoderne bis hin zur Gegenwart aufzeigen. «Das Museum für Neue Kunst wird somit zu einem Ort, der einen opulenten Überblick über die Strömungen und Tendenzen der vergangenen 100 Jahre bis heute ermöglicht», sagte Weibel.
Der Titel der Ausstellung (dt.: «Was mag das nur sein. ..») geht zurück auf eine Collage des Pop Art-Künstlers Richard Hamilton aus dem Jahr 1956, die ebenfalls im MNK zu sehen ist. Die anderen insgesamt 300 Werke von rund 100 Künstlern stammen unter anderen aus den Sammlungen Museum Frieder Burda (Baden-Baden) und Froehlich (Stuttgart), der Sammlung Grässlin (St. Georgen), dem Waldenbucher Museum Ritter und der Sammlung Würth aus Künzelsau. |
























































