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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Akademiestudent erforscht Stradivari-Lack PDF Drucken E-Mail
Samstag, 05. Dezember 2009 um 08:57 Uhr

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Stradivari-LackBalthazar Soulier, geboren 1981 in Paris und seit 2006 Student der Konservierung und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen an der Kunstakademie Stuttgart, ist maßgeblich an neuen Forschungsergebnissen zu den legendären Lacküberzügen der berühmten Stradivari-Geigen beteiligt. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden kontroverse Vermutungen über 'geheime' Zutaten veröffentlicht, die der italienische Geigenbaumeister Antonio Stradivari (1644-1737) für den Lack seiner Instrumente benutzt haben soll.

Der ausgebildete Geigenbauer und Restaurator Balthazar Soulier ist Mitautor einer soeben international publizierten neuen Forschungsstudie zu diesem Thema. Diese stellt anhand einer Reihe von analytischen Verfahren, unter anderem an Mikroskopen der Kunstakademie Stuttgart, die chemische Zusammensetzung und den Aufbau von Stradivaris Lacken fest. Die Resultate geben neue Aufschlüsse über die Binde- und Farbmittel, die Stradivari verwendete und ermöglichen eine neue kunsthistorische und kunsttechnologische Deutung seiner Werke.

Denn nun ist beispielsweise nachweisbar, dass Stradivari zunächst eine Schicht aus Öl ohne Füllstoffe oder Pigmente als Versiegelung auf das Holz auftrug. Eine mineralreiche Schicht, wie in früheren Studien vermutet, war nicht auffindbar. Anschließend trug der Geigenbaumeister eine Schicht mit roten Eisenoxiden sowie organischen Farblacken, vermutlich aus den Färbeinsekten Cochenille auf. Das beweist, dass Stradivari keine außergewöhnlichen, sondern zu seiner Zeit gängigen Werkstoffe nutzte.

Das Institut für Technologie der Malerei der Kunstakademie Stuttgart ist an diesem Forschungsprojekt gemeinsam mit fünf französischen und einer weiteren deutschen Institution beteiligt:



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