| Zufriedene Kunsthändler bei «Art Basel Miami Beach» |
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| Sonntag, 06. Dezember 2009 um 18:43 Uhr | ||
New York/Miami Beach (dpa) - Mit weniger Besuchern als in den Vorjahren ist am Sonntag die viertägige schillernden Kunstmesse «Art Basel Miami Beach» zu Ende gegangen. Trotzdem zeigten sich die Galleristen nach Angaben des «Miami Herold» mit den Verkäufen zufrieden. Es sei besser gelaufen als während der Finanzkrise im vergangenen Dezember. «Dieses Jahr gehörte die Messe wieder den Menschen, die sich wirklich für Kunst interessieren, nicht den oberflächlichen Leuten. Es geht weniger um Verzierungen als um echte Substanz», sagte Micky Wolfson Jr., Gründer des Wolfsonian Museum der Tageszeitung.
Die Kunstmesse in Miami Beach, der tropische Ableger der renommierten Art Basel, hat sich seit der Gründung 2002 zu einem wichtigen Börsenplatz für neue Trends in der Kunstszene entwickelt. 250 weltweit führende Galerien zeigten Werke von mehr als 2000 bekannten und neu entdeckten Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Zum Verkauf standen Gemälde, Skulpturen, Installationen, Fotografien sowie Audio- und Videokunst. Aus Deutschland reisten unter anderem die Berliner Galerien BQ, Michael Janssen, Barbara Thumm, Wentrup und Peres Projects an.
Daneben gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vernissagen, Podiumsveranstaltungen, Video-, Musik- und Filmaufführungen - und natürlich jede Menge Strandpartys. Im vergangenen Jahr hatte die Finanzkrise zu Preisabschlägen von etwa 20 Prozent geführt.
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