| Museumsrundgang - 08.12.2009 |
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| Dienstag, 08. Dezember 2009 um 06:38 Uhr | ||
«Matisse & Rodin»: Mehr als 160 Werke
Paris (dpa) - Der 30 Jahre jüngere Matisse war von seiner ersten Begegnung mit Rodin sehr enttäuscht. Denn der hielt seine Zeichnungen für zu unstrukturiert. Unter dem Titel «Matisse & Rodin» stellt das Pariser Rodin Museum erstmals die Werke dieser beiden Meister gegenüber. Rund 160 Exponate, Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde» zeigen Ähnlichkeiten und Unterschiede beider Künstler gegenüber. Matisse hat in seiner Schaffensphase nur rund 80 Skulpturen geschaffen, die zum Großteil in der bis zum 28. Februar dauernden Ausstellung zu sehen sind.
Eva Hesse in Camden Arts Centre in London
London (dpa) - Die deutschstämmige US-Künstlerin Eva Hesse steht im Zentrum einer Ausstellung im Camden Arts Centre in London. Dabei sind kleine, experimentelle «Test-Arbeiten» zu sehen. Diese Objekte aus Latex, Maschendraht oder Wachs hinterließ die jüdische Künstlerin nach ihrem Tod in ihrem Atelier. Für die Schau vom 11. Dezember bis 7. März 2010 wurden 50 der Kunstwerke aus öffentlichen und privaten Sammlungen zusammengetragen. Hesse, die 1936 in Hamburg geboren wurde und nach der Machtergreifung der Nazis mit ihren Eltern nach New York emigrierte, gehörte zu den bedeutenden Künstlern der 60er Jahre und zu den Vertretern der Arte Povera. Sie starb 1970 an einem Gehirntumor. Der Eintritt für die Ausstellung in London ist frei.
Fotografien von Zoe Leonard in Wien
Wien (dpa) - Mit «Photographs» zeigt das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (MUMOK) in Wien die erste internationale Überblicksausstellung der amerikanischen Künstlerin Zoe Leonard. Neben frühen Fotografien ist bei der Schau auch die zwischen 1998 und 2009 entstandene Werkserie Analogue zu sehen, mit der Leonard in 412 Fotografien sukzessiven Veränderungen des Stadtbildes und der Ökonomie im Zuge einer voranschreitenden Globalisierung nachgeht. Die 1961 in Liberty, New York, geborene Leonard war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in Ausstellungen wie der documenta und der Whitney Biennale vertreten. Ihre Bildern befassen sich mit den unscheinbaren Widersprüchen des Alltags und lassen Gegensätze wie Natur und Kultur, Lebendiges und Vergängliches, Lokales und Globales sichtbar werden.
Aufmerksamer Blick des «Stummen»: Avercamps Winterfreuden
Amsterdam (dpa) - Er begeisterte sein Publikum mit aufwendigen Panoramen von Schlittschuhläufern, schneeballwerfenden Kindern und vergnügten Gesellschaften auf dem Eis. Hendrick Avercamp (1585-1634) war der erste niederländische Maler, der sich auf Winterlandschaften spezialisierte. Noch bis zum 15. Februar zeigt das Rijksmuseum in Amsterdam seine Gemälde vom bunten Treiben auf zugefrorenen Grachten, Flüssen und Seen. Die Schau zeigt, dass der «Stumme» - wie Avercamp aufgrund einer Sprachbehinderung genannt wurde - einen besonders scharfen Blick für anekdotische Details besaß: Da spielen vornehme Herren Schlagball, ein Mann bricht durchs Eis, und ein Lastensegler gleitet vorbei. Avercamps Bildern enthalten auch detailgenaue Ansichten der Wintermode des 17. Jahrhunderts - von der Tracht der Bauern und Fischer bis zu den Kostümen des Hochadels. Tags: f
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