| Jugendliche entwickeln Zukunftsideen bei Ruhr.2010 |
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| Dienstag, 08. Dezember 2009 um 19:38 Uhr | ||
Essen (dpa/lnw) - «Wie sieht unsere Stadt in der Zukunft aus?» Mit dieser Frage können sich Jugendliche im kommenden Jahr im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 beschäftigen. Das Projekt des Schauspiels Essen «Next Generation - Die Zukunft der Stadt» lädt Jugendliche von Duisburg bis Herne ein, ihren Zukunftsideen freien Lauf zu lassen. In zehn sogenannten Zukunftshäusern sollen die Teilnehmer im Alter von 14 bis 24 Jahren Visionen entwickeln.
Es seien etwa Theater-, Tanz- und Filmprojekte angedacht, die in Zusammenarbeit mit Künstlern entstehen sollen, sagte der Chefdramaturg des Schauspiels Essen, Thomas Laue, am Dienstag in Essen. Vor allem gehe es darum, dass Jugendliche aus unterschiedlichen Regionen und Stadtteilen, die sich sonst wohl nie kennengelernt hätten, zusammen kommen und ihre Vorstellungen von ihrer gemeinsamen Zukunft entwickeln. «Wir stellen nur den Rahmen. Was inhaltlich passiert, liegt ganz bei den Jugendlichen.» Die Teilnahmebedingungen seien ganz locker. Es bestehe keine Verpflichtung von Anfang an oder bis zum Ende mitzuarbeiten.
Der Startschuss für die «Next Generation» soll am 30. Januar 2010 in «Zukunftshäusern» in Duisburg, Essen, Bochum und Herne fallen. Der Regisseur Nuran David Calis will die Ideen während des laufenden Projekts sammeln und gemeinsam mit den jungen Zukunftsvisionären ein Theaterstück mit dem Titel «Next Generation» erarbeiten. Es soll im Herbst 2010 auf die Bühne des Bochumer Schauspielhauses gebracht werden.
«Next Generation - Die Zukunft der Stadt» ist ein Projekt vom Schauspiel Essen und - mit dem Intendantenwechsel von Anselm Weber ab Sommer 2010 - vom Schauspielhaus Bochum, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie der Kulturhauptstadt Ruhr.2010.
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