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Mittwoch, 09. Dezember 2009 um 06:58 Uhr |
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Berlin/Erfurt (dpa/th) - Die Thüringer Landesvertretung in Berlin erinnert von heute (Mittwoch/19.00) an mit einer Sonderschau an Werner Schubert-Deister. Er gehörte zu den DDR-Künstlern, die vom offiziellen Kulturbetrieb ausgeschlossen waren, weil sie in ihrem Schaffen nicht dem Diktat des sozialistischen Realismus gehorchten. 1921 in Hachelbich geboren, lebte er lange in Friedrichroda. 1986 konnte er nach Intervention der UN-Menschenrechtskommission mit Frau und drei Kindern nach Niedersachsen ausreisen. 1979 hatte die DDR- Regierung 177 Werke mit der Begründung beschlagnahmt, dass sie illegal im Westen ausgestellt wurden. Schubert-Deister starb 1991.
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