| Jan Hoet ist Botschafter von »akku - Autismus, Kunst und Kultur« |
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| Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 18:09 Uhr | ||
eine Initiative von Autismus Deutschland e.V., die 2010 eine große Kunstausstellung in der documenta-Halle in Kassel zeigt
Hamburg (ots) Der renommierte Ausstellungsmacher Jan Hoet ist neuer Botschafter von »akku - Autismus, Kunst und Kultur«. Die Initiative veranstaltet zum 40-jährigen Bestehen von Autismus Deutschland e.V. vom 29. Mai bis zum 20. Juni 2010 eine große Kunstausstellung in der documenta-Halle in Kassel mit dem Titel »Ich sehe was, was du nicht siehst«. Mit der Einbeziehung von Hoet unterstreicht »akku« einmal mehr das Ziel, die Potentiale von Künstlern mit Autismus im Kunstkontext sichtbar zu machen.
Von der Werkvielfalt zeigt sich Hoet beeindruckt. Die Künstler arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen wie Malerei, Fotografie, Zeichnung oder Objektkunst. Etwa Uwe Breckner (36) aus dem Gießener Atelier 23. Er beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Kindheitstraum Jahrmarkt. Über 350 Miniatur-Autoscooter hat er bereits geschaffen, die er aus Pappe, Papier und Farbe bis ins kleinste Detail naturgetreu wiedergibt. Die Hamburger Künstlerin Stefanie Bubert (33) arbeitet im Atelier der Schlumper. Ihre Bilder zeigen abstrahierte Objekte, die mit kräftigem Pinselstrich und Dispersionsfarbe auf Papier aufgetragen werden. Bildtitel wie »Hintergrund« oder »Haus« integriert sie in das Werk und schafft damit einen Kommentar, der als augenzwinkernde Botschaft lesbar ist.
In fast grotesken Zeichnungen variiert der Berliner Till Kalischer (42) sein zentrales Thema: Schwangere Nichtraucherinnen mit Zahnspangen. In die Bilder werden biografische Daten und Texte als integrale Bildbestandteile einbezogen. Matthias Elsen (49) aus Gelsenkirchen zeichnet auf Standard-DIN A4 Papieren oder auf Unendlich-Computerpapier mit Lochführung. Viele seiner Motive sind Autobahnen, die als Serien dargestellt über unzählige Einzelblätter reichen. Dabei entstehen poetische Arbeiten mit einer Breite bis zu sechs Metern.
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