| Theater und Theorie im Gängeviertel– am Dienstag mit Thalia und Kampnage |
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| Montag, 14. Dezember 2009 um 06:29 Uhr | ||
Am kommenden Dienstag, den 15.12. treten ab 18 Uhr Schauspieler des Thalia-Theaters in verschiedenen Räumen des Gängeviertels auf, und ab 20 Uhr diskutiert die Kampnagel- Intendantin Amelie Deuflhard mit Prof. Dr. Volker Kirchberg zum Thema „Räume für Kultur“. Damit setzt die Initiative "Komm in die Gänge" ihre Diskussionsreihe zur Stadtentwicklung mit den Hamburger Bürgern fort.
Das Programm im Detail:
18:00 Uhr: Thalia@Gängeviertel, Kutscherhäuser und Jupibar Das Ensemble des Thalia Theaters Hamburg, der Intendant Joachim Lux und seine Mitarbeiter bringen ihre Kunst in die Räume des Gängeviertels. Ab 18.00 Uhr kann man in den Kutscherhäusern und in der Jupibar Monologe, Dialoge, musikalische Momente, Lesungen und Performances in einem gänzlich anderen Kontext erleben. Auch alle anderen Ausstellungsflächen sind an diesem Abend geöffnet.
20:00 Uhr: Diskussion „Räume für Kultur“ im Gängeviertel, Valentinskamp 34 mit: - Amelie Deuflhard / Kampnagel, Hamburg - Prof. Dr. Volker Kirchberg / Soziologe am Institut für Kulturtheorie, Kulturforschung und Künste, Uni Lüneburg - Moderation: Ole Frahm / FSK, Hamburg
Bei der Diskussion wird zum letzten Mal in diesem Jahr gefragt "Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen?". Im Fokus steht diesmal die Bedeutung von Kunst und Kultur im städtischen Raum: Welche Funktion übernimmt Kultur in der Stadt, was ist sie uns Bürgerinnen und Bürgern wert und warum braucht die Stadtgesellschaft Räume für die Kultur? Mit Blick auf Raumvorstellungen von diversen Akteuren der Sub- und Hochkultur wird über die Möglichkeiten, Aufgaben, Entwicklungswege und Probleme kultureller Räumen in der Stadt diskutiert.
Mit der Besetzung des Gängeviertels entstand über Nacht eine selbstorganisierte "Traumstadt", mitten in Hamburg. Diese steht der Stadt des Ausschlusses und der Verdrängung, der Stadt des Höchstbieterverfahrens und der Stadt der Tiefgaragen, der Stadt des Marketings und der Stadt der Eventkultur entgegen. Das wirft die Frage auf, wie denn die Stadt eigentlich aussieht, in der wir leben wollen. Das Thema wurde zwar endlich auf die politische Tagesordnung gesetzt, aber entsprechend der Forderung nach "Recht auf Stadt" soll die Diskussion darüber vor allem von den StadtbewohnerInnen selbst getragen werden. Alle Hamburger sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
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