| «Tacheles» fordert Unterstützung von Berlin |
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| Dienstag, 15. Dezember 2009 um 10:03 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Der Vorstand des Künstlerhauses «Tacheles» fordert von Berlin finanzielle Unterstützung. «Wir haben der Stadt Dutzende von Millionen eingebracht», sagte Martin Reiter von «Tacheles e.V.» am Montag in Berlin. «Es ist Zeit, dass etwas zurückkommt.» Das Künstlerhaus in der Oranienburger Straße solle im Laufe des kommenden Jahres zwangsversteigert werden. Den Verkehrswert habe das Gericht auf 3,58 Millionen Euro festgelegt, sagte Reiter. Er bestätigte damit einen Bericht des «Tagesspiegels». Der Verein wolle selbst mitbieten, habe aber nicht genügend Geld. Wenn die Stadt nicht einspringe, könne auch der Bund für die Zahlungen aufkommen.
Reiter hofft, «dass man bei der Versteigerung günstiger wegkommt» und nicht der gesamte Betrag fällig werde. Er denkt außerdem über die Gründung einer Stiftung nach, um Geld erwirtschaften zu können. «Das "Tacheles" steht in jedem Fremdenführer der Welt», hob Reiter die Bedeutung des Künstlerhauses für die Hauptstadt hervor. 400 000 Besucher seien allein in diesem Jahr gekommen. Er wolle in den kommenden Monaten politischen Druck ausüben, sagte Reiter. |
























































