| MEMORY TRACES - Zeitgenössische Kunst aus Finnland |
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| Dienstag, 15. Dezember 2009 um 10:06 Uhr | ||
MEMORY TRACES Zeitgenössische Kunst aus Finnland 31. Januar – 21. März 2010
ERÖFFNUNG Sonntag, 31. Januar, 11.00 Uhr Begrüßung: Dagmar Barzen Direktorin Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz S.E. Harry Helenius Botschafter von Finnland, Berlin Risto Ruohonen Generaldirektorder staatlichen Kunstmuseen Finnlands, Helsinki Einführung: Dr. Beate Reifenscheid Direktorin Ludwig Museum, Koblenz Musikalische Begleitung: Jarkko Riihimäki, Pianist Schirmherr der Ausstellung: S.E. Harry Helenius, Botschafter von Finnland, Berlin
Das Ludwig Museum zeigt in der Zeit vom 31. Januar 2010 bis zum 21. März 2010 die Ausstellung MEMORY TRACES – Zeitgenössische Kunst aus Finnland. Mit dem Fokus auf die finnische Kunst knüpft das Ludwig Museum an die Ausstellung des Jahres 2007 an, in der die drei finnischen Fotografinnen Aino Kannisto, Eva Persson und Tiina Itkonen mit jüngsten Arbeiten erstmals in dieser Konstellation vorgestellt wurden.
An der Ausstellung “Memory Traces” beteiligen sich 15 Künstlerinnen und Künstler, die sich zu diesem gemeinsamen Projekt zusammen geschlossen haben. Allen Künstlern geht es um eine sehr individuelle Suche nach eigenen Spuren in der Erinnerung, die zurückreichen kann bis in die Kindheit. Dabei bedienen sie sich höchst eigenwilliger (Stil-)Mittel, die in ihren sehr unterschiedlichen Arbeiten zum Tragen kommen. Zu sehen sind im Besonderen Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Objektkunst, Video, Installation, Fotografie und Zeichnung.
Bei “Memory Traces” geht es um Spuren der Erinnerung: Das Gedächtnis besitzt die Fähigkeit, Erlebnisse zu bewahren und diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Bewusstsein zurückzurufen. Das Verhältnis zwischen Gedächtnis und Erlebnis ist jedoch nicht eindeutig, da sich das Gedächtnis den Bedingungen seiner Zeit und Umgebung anpasst und seine Welt immer wieder neu erschafft.
Die Künstler spüren durch eigene Erinnerungen diesen Erfahrungen des Individuums nach und leiten den Zuschauer in diese Labyrinthe des Erinnerns und Erlebens hin. Die am Projekt beteiligten Künstler bringen durch die verschiedenen Dimensionen zu diesem Thema zugleich dessen Facettenreichtum zum Ausdruck.
Im Zuge einer immer unpersönlicher werdenden Welt und gleichzeitiger Intensivierung der eigenen Wahrnehmung wird das Projekt „Memory Traces“ zu einem der herausragenden Ausstellungsvorhaben, das es modellhaft ermöglicht, finnische Kultur nach Deutschland zu bringen. Es spiegelt zugleich die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksarten in der zeitgenössischen Kunst Finnlands – zu einem Zeitpunkt, zu dem das Land mehr und mehr zu einem europäischen Zentrum für zeitgenössische Kunst avanciert. “Memory Traces” ist ein Projekt, das finnische Kultur nach Deutschland bringt. Ziel es ist, die zentralen Künstler aus dem Bereich der bildenden Kunst in Finnland vorzustellen. Die Ausstellungsorte sind nach dem Ludwig Museum in Koblenz mehrere Berliner Galerien und Institutionen, die die Werke von 10 der 15 Künstler vom 16. April bis 23. Mai 2010 zeigen werden.
Begleitprogramm FESTIVAL Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen kulturellen Angeboten sowohl in Koblenz als auch anschließend in Berlin. Somit wird das Projekt zu einem Festival! In Koblenz etwa erwarten den Besucher:
Kindergärten und Schulen Natürlich wird es wieder für die Kindergärten und Schulen ein eigens abgestimmtes Angebot mit vielen Workshops geben. Museumspädagogin Ute Hofmann-Gill und Ihr Team wird Ihnen das Angebot zusenden und beantwortet Ihre Fragen mittwochs und donnerstags: 0261 30 40 415. Terminvereinbarungen: 0261 30 40 4146 oder per E-Mail.
Kuratoren Die Ausstellung wird gemeinsam kuratiert von:
Das Projekt wird unterstützt von:
Katalog Zu diesem Projekt, das federführend vom Ludwig Museum in Koblenz geleitet und organisiert wird, erscheint ein zweisprachiger Katalog im Verlag Silvana Editoriale, Mailand:
Künstler Die beteiligten Künstler sind in alphabetischer Reihenfolge:
Die Künstlerinnen und Künstler
Der Künstler Markus Copper (geb. 1968) ist ein bekannter finnischer Bildhauer und Ars Fennica-Preisträger des Jahres 2001. Mühelos verbindet er Natur und Technologie und vereint Eigenschaften sowohl eines Wissenschaftlers als auch eines Handwerkers. Anstatt die Technologie zu idealisieren, spannt er sie in Dienste der Kunst ein. Für Copper bedeuten die Maschinen weder Stabilität noch einen Sieg über die Natur; es verhält sich umgekehrt: die Maschinen und die Technologie müssen zerstört werden. Die Werke Coppers sind einerseits sehr gegenwartsbezogen, orientieren sich aber andererseits an der Kunst der posttraditionellen und postindustriellen westlichen Gesellschaft, in der Maschinen und technische Hilfsmittel nicht nur alltäglich, sondern auch selbstverständlich sind. Markus Copper lebt und arbeitet in Vellinge, Schweden.
Markus Copper Walfangstation, 2008-2009, Installation, verschiedene Materialien, Roboter
Die vielseitige Kunst von Saara Ekström (geb. 1965) umfasst Raumkunst, Video, Fotografie und Zeichnungen. In ihren Raumwerken benutzt sie Materialien wie beispielsweise Haare und tätowierten Schinken. Die Materialien haben in ihrer Kunst starke symbolische Bedeutung. Ekström interessiert sich für organische und künstliche Materialien sowie für die Beziehung zwischen der geistigen und physischen Welt. In ihren Installationen hebt sie Themen wie Schuldgefühl, Reue und Sühne hervor. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Turku.
Saara Ekström Ein einzelner Charme ist zweifelhaft (Orchidee), 2008, C-Print, 85 x 100 cm
Die Bildhauerin Maija Helasvuo (geb. 1968) wurde durch ihre großen Holzskulpturen bekannt. Ihre Werke sind in mehreren Ausstellungen in Finnland und außerhalb Finnlands vorgestellt und vielfach ausgezeichnet worden. Helasvuo bearbeitet mit ihren Werken ein aktuelles Problem der zeitgenössischen Kunst: das Streben nach dem Unerreichbaren. Sie befasst sich mit der Frage, wie dem Unsicheren, dem Instabilen und dem Ambivalenten ein präziser visueller Ausdruck gegeben werden kann. Wie ist dies möglich, ohne dass der Ausdruck selbst unsicher und unbestimmt wird? Kann man die Hilflosigkeit bekämpfen, ohne selbst hilflos zu werden? Helasvuo lebt und arbeitet in Hyvinkää.
Armas Hursti (geb. 1934) behandelt in seinen Holzschnitten die Erfahrungen des Individuums. In den dargestellten Figuren geht es um das Älterwerden und die Fähigkeit des Erinnerns und Erlebens. Hursti lebt und arbeitet in Hyvinkää. Seine Werke sind umfassend auf den internationalen Biennalen der Kunstgrafik ausgestellt worden.
Der Videokünstler Jan Ijäs (geb. 1975) beschäftigt sich auf vielfältigste Weise mit der Filmkunst. In seinen Werken verschwimmen die Grenzen zwischen traditionellem, fiktivem und dokumentarischem ilm. Seine Arbeiten werden gewöhnlich im Zusammenspiel mit den für den jeweiligen Raum entworfenen Installationen gezeigt. Durch humoristische und kindlich wirkende Collagen bearbeiten sie ernsthafte soziale Themen wie die Integration der Einwanderer in eine fremde Gesellschaft. Die Werke von Ijäs erregten in der letzten Zeit umfassende internationale Aufmerksamkeit. Ijäs studierte Filmkunst u. a. in Orlando, USA, und ist gegenwärtig an der Universität für Kunst und Design, Helsinki, in der Abteilung für Dokumentarfilm eingeschrieben. Ijäs lebt und arbeitet in Helsinki.
Jan Ijäs 2008, Dokumentarfilm (15 Min.), 35mm / DVD
Der Künstler und Forscher Mikko Ijäs (geb. 1978) ist einer der vielseitigsten Raum- und Zeitkünstler der jungen Generation. Die Produkte seines Schaffens umfassen Gemälde, Fotografien und Objektinstallationen. Ijäs' Werke sind von einem ironischen Humor bestimmt, mit dem er die Egozentrik und Konkurrenzkultur der postmodernen Gesellschaft kritisiert. Seine Kunstwerke sind in mehreren Sammlungen sowie in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowohl in Finnland als auch international präsentiert worden. Ijäs behandelt in seinen Werken die kulturellen und sozialen Mechanismen, die in der Postmoderne und in der zeitgenössischen Kunst von Bedeutung sind. Er kritisiert die romantischen und individualistischen Identitätsbegriffe, mit denen die Machthierarchien und deren verschiedene Entscheidungsträger das naive und leichtgläubige Individuum unterwerfen. Ijäs schildert diese Probleme in seinen Werken metaphorisch, z.B. durch die Darstellung bekannter Persönlichkeiten aus der Kunstgeschichte und Unterhaltungsbranche. Der Künstler lebt und arbeitet in Helsinki.
Die bildende Künstlerin Minna Jatkola (geb. 1974) ist für ihre großformatigen gesellschaftskritischen Gemälde bekannt. Ihre Werke beschreiben geistige Obdachlosigkeit und die gegenwärtige Generation, die ihre Identität sucht. Das Politische in ihrer Kunst zeigt einen Zustand der geistigen Loslösung von der Welt. Jatkola platziert ihre Figuren in einer „unechten“ Umgebung, beispielweise in einem pornografischen Film, einem Jahrmarkt oder einem Einkaufszentrum. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Helsinki.
Minna Jatkola, Auf Pauschalreise, 2007, Acryl, Öl auf Leinwand, 260 x 450 cm, Sara Hildén Art Museum Collection
Kaarina Kaikkonen (geb. 1952) ist eine der bekanntesten finnischen Gegenwartskünstlerinnen in Europa. Die Künstlerin begann ihre Laufbahn als Malerin, arbeitet aber zur Zeit als Bildhauerin und entwirft Installationen aus gebrauchten Materialien. Ihre Werke verbinden Elemente der Malerei, der Bildhauerei und der Raum- und Zeitkunst mit Elementen der Architektur. Sie befinden sich unter freiem Himmel oder in öffentlichen Räumen. Die Motive variieren von alltäglichen bis hin zu religiösen Themen und ungewöhnlichen Ereignissen wie Naturkatastrophen. Die Vergänglichkeit und die vorüberziehenden Momente sind in den Realisationen und bei der Wahl der Materialien präsent. Das Persönliche der Künstlerin ermöglicht dem Betrachter, eine gemeinsame Erfahrung zu teilen. Kaarina Kaikkonen benutzt für ihre Kunstwerke wiederverwendbare Materialien, hauptsächlich Kleider. Ihre Installationen ähneln Skulpturen. Sie wirken trotz der leichten Materialien sehr fest und stabil. Kaikkonen versteht es, den Raum für ihre Zwecke zu nutzen. Sie lebt und arbeitet in Helsinki.
Kaarina Kaikkonen Und das Meer war leer, 1998, Männerhemden
Der Künstler und Wissenschaftler Mika Karhu (geb. 1969) wurde durch seine großformatigen Kohlezeichnungen bekannt. Karhu hat seine Werke in Finnland und außerhalb Finnlands in bedeutsamen Gemeinschaftsausstellungen präsentiert. Zu den Produkten seines Schaffens gehören auch Videoinstallationen und Skulpturen. Karhu sieht das Individuum in einem ständigen Abhängigkeitsverhältnis mit der umgebenden Gesellschaft, die unsere Art und Weise, die Welt zu analysieren und zu bewerten, beeinflusst. Karhu lebt und arbeitet in Hyvinkää.
Mikko Karhu Standardhaus der Nachkriegszeit Installation, 2009, Holz, Plexiglas, Video-Projektionen und Asche, 386 x 457 x 435 cm
Die Künstlerin und Professorin Ria Piritta Mette (geb. 1977) ist in Berlin geboren und hat in Finnland Kunst studiert. Sie beschäftigt sich mit Rauminstallationen, wobei der zentrale Ausgangspunkt ihrer Kunst das Thema des Kunstwerks selbst ist: So sucht sie den direkten Kontakt zum Betrachter und fragt ihn, “Was erwartet man von der Kunst und was ist Kunst?” Mit ihren Werken möchte sie eigene Überlegungen und Gespräche hervorrufen. Mette lebt und arbeitet in Berlin und in Helsinki. Der Fotokünstler und Professor der Fotografie Jyrki Parantainen (geb. 1962) ist einer der Prominentesten der zeitgenössischen Fotokunst sowohl in Finnland als auch außerhalb Finnlands. Parantainen nutzt die Möglichkeiten der Collage, der Montage und des Auftragens mehrerer Schichten. Zentrale Charakteristika seiner Kunst sind auch die Assoziationen an das Geschichtenerzählen und den Film, gepaart mit einer großen Plastizität der Motive. Parantainen wurde zudem durch seine so genannten "Feuerfotos" bekannt, für die er 1989 den anerkannten Fotofinlandia-Preis erhielt. Die Werke Parantainens umfassen eine Vielzahl verschiedener Annäherungsweisen an den fotografischen Ausdruck. Das Rahmenthema der Produktionen Parantainens ist der menschliche Seiltanz zwischen den Träumen und der Wirklichkeit. Die Werke schildern das Verhältnis des Individuums zu sich selbst und zu den Anderen, das Verständnis und Unverständnis zwischen Mann und Frau sowie die Verwirrung des Kindes ob seiner Erwartungen. Parantainens Arbeiten betonen die Unsicherheit, Zufälligkeit und zeitweise sogar Bedrohlichkeit des Alltags. Der Künstler lebt und arbeitet in Helsinki.
Der Medienkünstler Seppo Renvall (geb. 1963) ist einer der international bekanntesten finnischen Künstler. Die Produktionen Renvalls sind umfassend und vielseitig. Sie bestehen aus Filmen, Videoarbeiten, Fotografien, Installationen und Performances. Den Großteil seiner Werke machen jedoch die schwarz-weißen, experimentellen Filme aus. Renvall studierte Fotografie am Design-Institut Lahti und am London College of Printing. Seine Werke wurden auf der ganzen Welt gezeigt; er hat an den Biennalen von Venedig und Sao Paolo teilgenommen. Als Künstler nimmt Renvall eine kritische Einstellung zum kommerziellen Film und Fernsehen und dem darin vermittelten Menschenbild ein. Offen bezieht er Stellung zu gesellschaftlichen Phänomenen und Vorgängen wie dem finnisch-sowjetischen Winterkrieg 1939/40 und zu unseren Vorstellungen von der Welt und anderen Menschen sowie zur Existenz verschiedener ideologischer, versteckter Strukturen. Renvall lebt und arbeitet in Helsinki.
Juha Sääski (geb. 1952) ist für seine großformatigen gesellschaftskritischen Gemälde bekannt. Die Werke Sääskis können als populäre Farbmalereien beschrieben werden, in denen sich absurder Humor, Ironie und Trauer miteinander verbinden. Juha Sääski verwendet hauptsächlich Öl- und Acrylfarben auf Leinwand, Papier und manchmal Hartfaserplatte. Seit 1980 verbindet er Fotografie und Malerei. Inspirationen für seine Gemälde findet er in der abstrakten Malerei und den Bildern der Populärkultur aus den 1980er Jahren. Sääski benutzt in seinen Gemälden kunsthistorische Bildfragmente und ethnologische Bildmontagen und verknüpft sie irrational mit alltäglichen bildlichen Begriffen wie Spielzeug und Werbung.
Eine der zentralen inhaltlichen Funktionsweisen zeitgenössischer Kunst ist es, mit Humor und Ironie auf gesellschaftliche Fragen zu antworten. Durch Ironie und Humor fördert die zeitgenössische Kunst die Auseinandersetzung mit politischen, religiösen und gesellschaftlichen Themen, die bei der Bevölkerung in der Regel negativ konnotiert sind. Zentral für die Werke Sääskis sind Humor und Ironie. Sääski gehört aber nicht zu den Künstlern, die die Ironie gegen sich selbst richten, oder zu denen, die sich durch Ironie von ihrer sozialen Verantwortung entfernen oder diese neutralisieren.
Professorin Marianna Uutinen (geb. 1961) Uutinen hat an der Akademie der bildenden Künste in Helsinki und am Institut des Hautes Etudes en Arts Plastiques in Paris studiert. Sie gehört zu den Erneuerinnen der finnischen Malerei. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Fotografie, Collagen und Installationen ist sie bekannt für ihre Technik, Reliefflächen zu bilden, in der sie Luftpolsterfolie mit Acrylfarbe behandelt. Die Werke von Uutinen waren bereits europaweit und in den USA zu sehen. Uutinen lebt und arbeitet in Helsinki.
Henry Wuorila-Stenberg (geb. 1949) studierte in den 1970er Jahren in Berlin. 1996 bis 2005 war er als Professor für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Helsinki tätig. Die Kunst von Wuorila-Stenberg ist „expressiv“. Geschichtliche Figuren, wie Marx, Buddha, Jung und Luther, haben eine tiefe Bedeutung für ihn. Wuorila-Stenberg holt seine Anschauungen aus verschiedenen Philosophien, wobei seine Gemälde eine große - persönlich wirkende - Intentisät aufweisen. In seinen neuesten Werken zeigen sich gesellschaftliche Themen wie die Wertediskussion über die Wohlstandgesellschaft oder die Stellung der Ausgegrenzten. Wuorila-Stenberg lebt und arbeitet und Helsinki.
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