| Land stimmt Kulturgut-Plattform im Internet zu |
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| Dienstag, 15. Dezember 2009 um 20:06 Uhr | ||
Magdeburg (dpa/sa) - Bund und Länder wollen künftig mit Hilfe einer Internet-Plattform den illegalen Handel mit Kulturgütern unterbinden. Die Landesregierung in Magdeburg stimmte am Dienstag einem Abkommen zu, das die Einrichtung dieses Bund-Länder-Portals vorsieht. Damit werde ein «zentral verwaltetes und weltweit verfügbares Auskunftsmedium» geschaffen, sagte Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) laut Staatskanzlei. Auf der Internet-Seite sollen bedeutsame Kulturgüter eingestellt werden.
Es besteht bereits die Online-Datenbank «www.lostart.de», in der Gegenstände erfasst sind, die infolge der NS-Gewaltherrschaft und des Zweiten Weltkriegs von ihrem Ursprungsort weggebracht oder vor allem jüdischen Eigentümern weggenommen wurden. Diese Datenbank wird betrieben von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, die in Magdeburg angesiedelt ist. Diese Stelle übernimmt auch die inhaltlichen Abstimmungen für das neue Internet-Angebot.
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