| Ausstellung zeigt Menschen und ihre Hunde |
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| Samstag, 19. Dezember 2009 um 08:43 Uhr | ||
Osnabrück (dpa/lni) - Hunde sind für viele Menschen mehr als nur ein Haustier. Die oft innige Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner hat der Osnabrücker Fotograf Karsten Michaelis in Porträts festgehalten, die von diesem Samstag in einer Ausstellung zu sehen sind. Neben dem Polizisten und seinem Hund stellten sich beispielsweise auch junge Mädchen, lokale Politiker oder Künstler und ihre Tiere der Kamera. Teils ist das Verhältnis lustig in Szene gesetzt - etwa wenn eine Frau ihren kleinen Hund füttert, der nach Leckerchen springt. Tragik kommt bei Aufnahmen mit Obdachlosen und ihren treuen Begleitern zum Ausdruck.
Die Schau «Unique Dogs» mit dem Untertitel «Die Osnabrücker und ihre einzigartigen Hunde» wird bis zum 24. Januar 2010 im Osnabrücker Kulturzentrum «Lagerhalle» gezeigt. Unter den Aufnahmen ist auch eines mit einer Katze. «Das musste einfach sein», sagte Michaelis am Freitag. Wer Hunde möge, könne oft mit Katzen nichts anfangen und umgekehrt.
Die Ausstellung sei im Zusammenhang zu sehen mit der im Herbst 2010 geplanten Schau «Walking the Dog - Der Hund in der Gegenwartskunst», sagte der Leiter der Kunsthalle Dominikanerkirche, André Lindhorst. Seiner Ansicht nach wird der Hund häufig als Ersatz für menschliche Beziehungen gesehen. «Wir haben heute oft den Verlust von Treue, Liebe, von Zuwendung - da spielt der Hund eine Rolle», erläuterte Lindhorst.
Die oft gehörte Behauptung, dass sich Hunde und ihre Besitzer ähneln, könne er nicht bestätigen, sagte Michaelis: «Das ist ein Vorurteil.» So fotografierte Michaelis auch den Chef eines Tattoo-Studios und dessen Freunde. Zusammen inszenierten sie sich mit ihren Tätowierungen auf den Armen in martialischer Pose vor einer Graffiti-Wand als ganz harte Kerle. «Der Hund war aber ein ganz lieber. Er kam immer zu mir und wollte gestreichelt werden», berichtete der Fotograf. |
























































