| Gothaer Museen locken deutlich mehr Besucher |
|
|
|
| Samstag, 19. Dezember 2009 um 08:44 Uhr | ||
Gotha (dpa/th) - Die Gothaer Museen haben in diesem Jahr deutlich mehr Besucher angezogen. Bis November sahen rund 146 600 Menschen die 15 Ausstellungen in den drei Museen der Stadt, teilte die Stiftung Schloss Friedenstein am Freitag mit. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr sei das eine Steigerung von 46 Prozent im Vergleich zu 2008. Im Jahr 2010 widmet sich die Stiftung laut Stiftungsdirektor Martin Eberle dem Thema «Anatomie - Gotha geht unter die Haut!». Dabei soll es um die Frage gehen, wie medizinisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf Künstler der Renaissance und des Barocks gewirkt haben.
In diesem Jahr hätten sich besonders die drei Modeausstellungen unter dem Titel »Gotha zieht an!» sowie die Ausstellung «Modern, aber nicht modisch», die sich der Rolle Gothas bei der Entwicklung des modernen Designs widmete, als Publikumsmagneten gezeigt.
Als Höhepunkte für das kommende Jahr nannte Eberle eine Ausstellung mit Naturfotografien und die Präsentation von aus der Not geborenen Spielzeugen unter dem Titel «Einfälle aus Abfällen - Not macht erfinderisch». Im Rahmen der Lutherdekade werde es außerdem eine Ausstellung «Wahre abcontrafactur - Martin Luther und bedeutende seiner Zeitgenossen im graphischen Porträt des 16. Jahrhunderts» geben. Außerdem widmen sich zwei Ausstellungen dem Thema «250 Jahre Porzellanland Thüringen».
Erstmals steht 2010 auch das barocke Eckhof-Festival im Schloss Friedenstein unter der Regie der Stiftung. Das Bühnenprogramm in einem der ältesten barocken Theater der Welt soll damit enger mit den großen Sonderausstellungen verbunden werden, kündigte Eberle an. Inszeniert wird im nächsten Jahr unter anderem die 1673 uraufgeführte Komödie «Der eingebildete Kranke» von Jean-Baptiste Molière.
Mehr über das Schloss Friedenstein |
























































