| Ende von Feininger-Ausstellung und Bauhaus-Jahr |
|
|
|
| Montag, 21. Dezember 2009 um 05:53 Uhr | ||
Apolda (dpa/th) - Mit dem Ende der Feininger-Ausstellung in Apolda am Sonntag ist der Veranstaltungsreigen zum Bauhaus-Jahr 2009 in Thüringen zu Ende gegangen. Am letzten Tag des Bauhaus-Jahres reisten noch einmal mehr als hundert Kunstbegeisterte nach Apolda, um die Werke von Lyonel Feininger (1871-1956) im Kunsthaus zu sehen. Die Ausstellung mit Werken des Künstlers, der 1919 von Walter Gropius als erster Lehrer an die berühmte Kunstschule nach Weimar berufen wurde, sahen nach Angaben der Veranstalter seit September rund 11 200 Gäste. Alle Ausstellungen und Veranstaltungen zum Geburtstag des Bauhauses, das vor 90 Jahren in Weimar gegründet wurde, lockten mehr als eine halbe Million Menschen an.
Im Kunsthaus waren seit dem 13. September Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen und Holzschnitte zu sehen. Ein Schwerpunkt bildeten die Motive Thüringer Dorfkirchen, die der Künstler bei seinen Touren durch das Weimarer Umland kennengelernt und immer wieder gemalt oder gezeichnet hatte. Die Arbeiten waren unter anderem vom Museum of Modern Art (MoMA) und dem Guggenheim-Museum in New York sowie dem Sprengel-Museum in Hannover ausgeliehen.
Offiziell war das Bauhaus-Jahr schon am Freitag zu Ende gegangen. Die Veranstalter erwähnten die positive Wirkung auf die Touristenzahlen in der Region Erfurt, Jena, Weimar und Weimarer Land. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) wertet das Bauhaus-Jahr ebenfalls als Erfolg. Es habe den weltweiten Fokus auf Thüringen gelenkt «Das Bauhaus ist ein wichtiger Teil des kulturellen Reichtums von Thüringen.» Sie werde sich daher für den Bau des neuen Bauhaus-Museums einsetzen, das bis 2013 in Weimar entstehen soll.
Mehrr über die Feininger-Ausstellung |
























































