| Museumsrundgang - 22.12.2009 |
|
|
|
| Dienstag, 22. Dezember 2009 um 07:26 Uhr | ||
Unbekannte Niederländer im Prado-Museum
Madrid (dpa) - Das Madrider Prado-Museum verfügt über eine bedeutende Sammlung niederländischer Kunst von ungefähr 100 Werken. Die Kollektion ist selbst Experten nur wenig bekannt, denn sie war seit mehr als 60 Jahren nicht mehr ausgestellt worden. 56 Werke aus dieser - fast in Vergessenheit geratenen - Sammlung niederländischer Gemälde aus dem 17. Jahrhundert werden nun im Prado-Museum in einer Sonderausstellung gezeigt. Dazu gehört auch das Rembrandt-Werk «Judith beim Bankett von Holofernes», das einzige Gemälde des niederländischen Meisters, das sich im Besitz der Madrider Pinakothek befindet. Die anderen Werke stammen von weniger bekannten Malern. «Die Sammlung ist von großem künstlerischen Wert, auch wenn die großen Namen fehlen», sagte die Prado-Expertin Teresa Posada. Die Ausstellung unter dem Titel «Holländer im Prado» ist noch bis zum 11. April 2010 zu sehen.
Louvre zeigt europäische Meisterzeichnungen
Paris (dpa) - Der Louvre in Paris zeigt «Europäische Meisterzeichner vom 16. bis 20. Jahrhundert». Die Ausstellung umfasst Zeichnungen von Poussin, Watteau, Ingres, Cézanne, Van Gogh, Klimt und Schiele. Die rund 83 Werke stammen aus der Sammlung des französischen Kunstliebhabers und Industriellen Georges Pébereau; sie zählt rund 200 Zeichnungen. Die Exposition dauert bis zum 22. Februar.
Einblick in die Seelenwelt Carl Gustav Jungs
New York (dpa) - Ein seltener Einblick in die Seelenwelt des Psychologen Carl Gustav Jung (1875-1961) ist derzeit in New York zu erhaschen. Das Rubin Museum of Art zeigt ein lange versteckt gehaltenes privates Buch des Begründers der Analytischen Psychologie, voll mit Mandalas und Texten über die Visionen, Fantasien und Träume Jungs. Jahrzehnte lang hatte die Familie das 600-Seiten-Werk in einem Schrank verschlossen. Seitdem im Oktober eine Faksimile-Ausgabe erschien, fand die Handschrift viel Beachtung. Die gedruckte Version ist mittlerweile bei der 5. Auflage angelangt. Das Buch gibt Hinweise auf Jungs Gedankenwelt in der Zeit, in der er seine berühmten Ideen zum Archetyp und zum kollektiven Unterbewusstsein entwickelte. Das sogenannte «Rote Buch» ist bis Mitte Februar ausgestellt.
50 Jahre italienische Haute Couture
Wien (dpa) - «Made in Italy» als Garant für Stil und Eleganz: Eine Schau im Wiener Museumsquartier (MQ) widmet sich der italienischen Haute-Couture-Modegeschichte der vergangenen 50 Jahre. Neben Kreationen bekannter Labels wie Giorgio Armani, Etro und Prada zeigt die Ausstellung auch Werke junger, noch eher unbekannter Designer. Valeria Farina gestaltet beispielsweise Accessoires aus Brotteig, Karisia Paponi lässt sich von Porzellan zu märchenhaft-femininen Kleidern inspirieren, schreiben die Organisatoren. Die Schau ist noch bis zum 20. Januar im MQ-Teil freiraum quartier21 International zu sehen. |
























































