| Kunst 2010: Von Andy Warhol bis Philipp Otto Runge |
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| Dienstag, 22. Dezember 2009 um 07:34 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Mit der spektakulären Ausstellung «Pop Life» über das Vermächtnis der Pop Art und den Einfluss ihrer bedeutendsten Vertreter beginnt das neue Ausstellungsjahr 2010 in der Hamburger Kunsthalle. Vom 12. Februar bis zum 9. Mai sind rund 300 Werke von 34 Künstlern zu sehen, darunter Andy Warhol, Jeff Koons, Keith Haring und Damien Hirst. «Die Ausstellung hat in London Aufsehen erregt und wir sind sicher, dass sie auch in Hamburg für Aufsehen sorgen wird», sagte Kurator Daniel Koep. Unter anderem sind das Spätwerk von Warhol, die Rekonstruktion von Harings (1958-1990) «Pop Shop» und die Arbeiten von Koons' Serie «Made in Heaven» zu sehen.
Im Sommer zeigt die Galerie der Gegenwart eine große Einzelausstellung des britischen Künstlers David Tremlett. Im Herbst folgt eine kleine Retrospektive des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), die meisten Werke stammen aus den Beständen der Kunsthalle. Zusammen mit Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel war Kirchner Mitbegründer der Dresdner Künstlergemeinschaft «Die Brücke», die als die Geburtsstätte des deutschen Expressionismus gilt. Zum 200. Geburtstag widmet die Kunsthalle Philipp Otto Runge (1777-1810) eine große Ausstellung, neben Caspar David Friedrich einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik.
Mit Themenausstellungen aus den eigenen Beständen will das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe im kommenden Jahr Besucher anlocken. «Wir sind ein Museum mit unglaublichen Kunstschätzen. Wir können die Sammlungen neu mischen und wie ein Kartenspiel ausgeben», sagte Direktorin Sabine Schulze. Unter dem Titel «Body & Soul» zeigt das Museum vom 21. März bis zum 19. September 2010 mehr als 150 Skulpturen, Figuren und Menschendarstellungen aus vier Jahrtausenden. Unter dem Titel «Nude Visions» sind vom 29. Januar bis 25. April Aktfotos aus den vergangenen 150 Jahren zu sehen. Im Mai wird die Schau «Klimakapseln» eröffnet, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels auseinandersetzt.
Das Bucerius Kunstforum zeigt vom 13. Februar bis 24. Mai die Ausstellung «Täuschend echt - Illusion und Wirklichkeit in der Kunst» mit Werken von der Antike bis zur Gegenwart. Vom 11. Juni bis 19. September sind Vertreter des europäischen Barocks zu Gast, darunter Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jacob Jordaens. Zu den Projekten, die der neue Leiter der Deichtorhallen, Dirk Luckow, bereits «eingetütet hat», gehört eine gemeinsame Ausstellung mit der Siemens-Kulturstiftung zum Thema «Wunder und Zufälle». |
























































