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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Sammelband beleuchtet Nietzsches Einfluss auf die Literatur der klassischen Moderne PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 23. Dezember 2009 um 21:44 Uhr

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In einem umfangreichen Sammelband beleuchtet PD Dr. Thorsten Valk, Leiter des Referats Forschung und Bildung der Klassik Stiftung Weimar, die Literatur der klassischen Moderne und deren Verflechtung mit jenen kulturtheoretischen, gesellschaftskritischen sowie epochendiagnostischen Diskursen, die Nietzsche angestoßen und radikalisiert hat. Sechzehn Beiträge analysieren Nietzsches Einfluss auf Schriftsteller wie Hugo von Hofmannsthal, Stefan George, Georg Trakl, Franz Kafka, Thomas Mann, Robert Musil, Hermann Broch, Gerhart Hauptmann und Gottfried Benn. Vergleichende Ausblicke beschäftigen sich zudem mit der Nietzsche-Rezeption in Frankreich.

 

 

Nietzsche Archiv

 

Das Nietzsche-Archiv in Weimar, © Klassik Stiftung Weimar



Friedrich Nietzsche hat zahlreiche Schriftsteller der klassischen Moderne fasziniert. Insbesondere die visionären Aufbruchsappelle seiner späten philosophischen Schriften sind von vielen Künstlern begeistert aufgenommen worden. Während die frühe Nietzsche-Rezeption von enthusiastischen Huldigungen, mitunter jedoch auch von scharfen Attacken geprägt ist, finden sich in den Jahren nach 1900 häufig vermittelnde Stellungnahmen. Zu den prominentesten Vertretern einer kritisch distanzierten Anerkennung gehört Thomas Mann, der sich schon früh gegen Nietzsches Vitalismus wendet, zugleich aber die psychologische Hellsichtigkeit des Philosophen würdigt.

Die Villa Silberblick in Weimar, in der Elisabeth Förster-Nietzsche das philosophische Vermächtnis ihres Bruders verwaltete, avancierte um 1900 zu einer Begegnungsstätte für Künstler aus dem In- und Ausland. Viele bekannte Schriftsteller wie Stefan George, Hugo von Hofmannsthal, Gerhart Hauptmann und Thomas Mann verkehrten in dem von Henry van de Velde als Gesamtkunstwerk eingerichteten Haus. 1899 besuchte auch Richard Strauss das Nietzsche-Archiv, nachdem er bereits einige Jahre zuvor seine symphonische Tondichtung »Also sprach Zarathustra« an die Hausherrin gesandt hatte. Harry Graf Kessler profilierte das Archiv in den Jahren nach 1900 als Stätte der künstlerischen Avantgarde, konnte aber nicht verhindern, dass es auf Betreiben von Elisabeth Förster-Nietzsche zunehmend in nationalkonservatives, schließlich in nationalsozialistisches Fahrwasser geriet.



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