| Museumsrundgang - 29.12.2009 |
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| Dienstag, 29. Dezember 2009 um 08:30 Uhr | ||
Begehbares Foto-Magazin in New York
New York (dpa) - Wie wird das Magazin der Zukunft aussehen? Wie betrachten die Menschen heute Fotos, und wie hat sich der Blickwinkel in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Einen Rückblick in die große Zeit der Foto-Magazine - und damit auch gleichzeitig einen Ausblick in deren Zukunft - zeigt eine neue Ausstellung im Museum of the City of New York. Fotos aus dem 1937 gegründeten «Look»-Magazin öffnen interessante Einblicke in die Zeit, aus der sie stammen, und in das Medium, in dem sie gedruckt wurden. Gegründet worden war das Heft einst, um das «enorme, unerfüllte Verlangen nach herausragenden Fotos» zu befriedigen. Es erschien bis 1971. Die «New York Times» feiert «Only in New York: Photographs From Look Magazine» als begehrbares Magazin, denn die Fotos wurden auf große Leinwände gedruckt, an denen man vorbeiwandelt. Themen sind Mode, Prominente, Kriminalität und einiges mehr. Gleichzeitig zur Schau, die bis zum 10. April dauert, ist ein Buch erschienen
Finnische Architektur in Madrid
Madrid (dpa) - Der finnische Architekt Reima Pietilä (1923-1993) und seine Frau Raili (1926) galten in ihrer Heimat als Gegenspieler des berühmten Baumeisters und Designers Alvar Aalto. Während Aalto einen eher rationellen und ökonomischen Stil pflegte, vertrat das Ehepaar Pietilä eine naturalistische Architektur mit einem leichten Hang zur Romantik. Die finnische Botschaft in Neu Delhi versahen die Pietiläs - in Anspielung auf die Gipfel des Himalaya-Gebirges - mit einem weißen Dach. Das Madrider Museo de Colecciones ICO gibt auf einer Ausstellung erstmals in Spanien einen Überblick über die Werke des Architektenpaars. Dort werden Originalskizzen, Entwürfe und Fotos der wichtigsten Pietilä-Gebäude gezeigt. Die Ausstellung unter dem Titel «Raili und Reima Pietilä trotzen der modernen Architektur» ist bis zum 21. Februar geöffnet.
Delacroix-Museum zeigt eine der größten Privatsammlungen
Paris (dpa) - Das Museum Eugène Delacroix stellt erstmals eine der größten Privatsammlungen aus, die dem gleichnamigen französischen Romantiker gewidmet ist. Unter dem Titel «Eine Leidenschaft für Delacroix» sind bis zum 5. April rund 100 Werke des Malers (1798-1863) zu sehen. Die Gemälde, Zeichnungen und Skizzen stammen aus der Privatsammlung von Karen B. Cohen. Die Sammlung der Amerikanern zählt insgesamt 150 Werke, darunter Gemälde von Théodore Rousseau und Gustave Courbet.
Orangerie-Museum zeigt persönliche Werke großer Künstler
Paris (dpa) - Die Kunstgeschichte hat sich kaum für das familiäre Umfeld großer Maler und Bildhauer interessiert. Mit der Ausstellung «Die Modell-Kinder» zeigt das Pariser Musée de l'Orangerie Skizzen, Zeichnungen und Gemälde, die Monet, Picasso, Pierre Bonnard oder André Derain von ihren Kindern und Familienangehörigen entworfen haben. Die rund 100 Exponate werden ergänzt durch persönliche Dokumente und Objekte. Die Ausstellung dauert bis zum 8. März |
























































