| Dürer und Cranach: Anhaltische Gemäldegalerie analysiert Werke |
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| Montag, 02. Februar 2009 um 19:58 Uhr | ||
Sammlung, Gemäldegalerie, Handzeichnungen«Wir wollen zum Beispiel Leuchtfolien kaufen, mit denen wir erkennen können, ob es auf den Werken Unter- oder Vorzeichnungen gibt», sagte der Direktor des Museums Norbert Michels der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zu den Zeichnungen zählen Arbeiten von Albrecht Dürer (1471-1528), Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553), Albrecht Altdorfer (um 1480-1538) und von der Holbein-Familie. Die Getty-Stiftung (Los Angeles) finanziere das Projekt mit knapp 100 000 Euro, sagte Michels. Am diesem Montag nehmen in der Gemäldegalerie ein Kunsthistoriker und ein Restaurator ihre Arbeit auf. Der Kunsthistoriker Guido Messling, der als Kenner von Handzeichnungen der Dürerzeit gilt, hat unter anderem die Aufgabe, die Werke mit Hilfe aktueller Forschungsliteratur zu bewerten. Er wird auch durch Europa reisen und die Dessauer Sammlung mit Beständen anderer Museen vergleichen. Am Ende des Projekts soll laut Michels im kommenden Jahr ein Katalog erscheinen. Die im Jahr 1927 vom damaligen Freistaat Anhalt gegründete Gemäldegalerie im Schloss Georgium besitzt eine grafische Sammlung mit Handzeichnungen und Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts. Zudem ist sie die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt. (Internet: www.georgium.de) |
























































