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Dienstag, 03. Februar 2009 um 10:56 Uhr |
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moderne kunst
Die Ausstellung "Falsche Moderne" bietet einen Einblick direkt in die hochkarätig bestückte Asservatenkammer: Expressionisten wie Max Pechstein, Erich Heckel, Christian Rohlfs und weitere Klassiker der modernen Malerei sind die angeblichen Urheber der ausgestellten Gemälde. Tatsächlich gehören sie jedoch zu einem ganzen Stapel von Werken, die in den Neunziger Jahren auf dem deutschen Kunstmarkt auftauchten.
Ost-West-Verwicklungen, Kriegswirren und Zufallsfunde sind nur einige der Zutaten von abenteuerlichen Geschichten, mit denen ein gewiefter Kunsthändler die Herkunft der Gemälde zu erklären versuchte. Für mehrere Hunderttausend Euro wollte er die "unbekannten Klassiker" an Privatsammler, Galeristen und Museumsleiter verkaufen. Allzu frischer Terpentingeruch und die Wachsamkeit von Zeugen ließen den Betrüger jedoch schließlich auffliegen.
Was sind die Tricks der Fälscher? Welche Konsequenzen hat ihr Verhalten für den Kunstmarkt? Welche Rolle spielen dabei Kunstexperten und mit welchen Fragen beschäftigt sich die Justiz?
Fakten und Hintergründe des Beispielfalls erläutert der Celler Generalstaatsanwalt Harald Range in seinem Vortrag "Fallakte: Kunst" am Sonntag, 8. Februar, um 11.30 Uhr, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Falsche Moderne".
Die gefälschten Bilder sind bis zum 1. März 2009 im Kunstmuseum Celle zu besichtigen. Weitere Informationen unter www.kunst.celle.de
"Falsche Moderne" - Fälschungen aus der Asservatenkammer der Generalstaatsanwaltschaft 8. Februar - 1. März 2009
"Fallakte: Kunst" - Vortrag von Generalstaatsanwalt Harald Range Sonntag, 8. Februar 2009, 11.30 Uhr (Eintritt frei)
Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon Schlossplatz 7 29221 Celle www.kunst.celle.de
Di-So 10-17 Uhr (im Museum | Sammlung+Sonderausstellungen) Täglich 17-10 Uhr (von außen | Internationale Lichtkunst)
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