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Mittwoch, 04. Februar 2009 um 11:12 Uhr |
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Kunsthalle, Standort, Wowereit
Das Interessenbekundungsverfahren am geplanten Standort Humboldt-Hafen habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sagte Wowereit am Dienstag. Dort hatten sich nur drei Investoren beworben. Ob aus finanziellen Gründen ein anderer Standort besser wäre, könne er noch nicht sagen. Er selbst befürworte weiterhin den Humboldt-Hafen. Wenn es bei diesem Areal bleibe, müsse die Architektur der Kunsthalle «anspruchsvoll» sein, um Besucher dorthin zu ziehen. «Das darf kein Kasten sein», sagte Wowereit in Anspielung auf die rechteckige temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz.
An der Blumenhalle in Kreuzberg, die ebenfalls als möglicher Standort gehandelt wird, habe das Jüdische Museum Interesse angemeldet, sagte der Regierungschef. Er unterstütze die Pläne des Museums, dort einen Erweiterungsbau zu errichten. Das Jüdische Museum würde jedoch nicht die Fläche der gesamten Halle benötigen.
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