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Donnerstag, 05. Februar 2009 um 13:11 Uhr |
Christie's, Monet, Millionen «Dans la prairie» wurde am Mittwochabend bei Christie's für 11,2 Millionen Pfund (12,6 Millionen Euro) verkauft. Für das Bild aus dem Jahr 1876, das Monets Frau Camille auf einer Blumenwiese zeigt, waren 15 Millionen Pfund erwartet worden. Monets zweites Gemälde «La Promenade d'Argenteuil», das fünf Millionen Pfund erreichen sollte, fand gar keinen Käufer. Auch andere Werke von Malern wie Renoir oder Matisse wurden nicht verkauft und unterstrichen damit die Probleme des Kunstmarktes in der Wirtschaftskrise.
Ein Werk von Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) aus der einstigen Sammlung des Berliner Malers Max Liebermann wechselte für 6,2 Millionen Pfund den Besitzer. Die Bordell-Szene «L'abandon (Les deux amies)» verfehlte damit aber bei der Versteigerung impressionistischer und moderner Kunst ebenfalls den Höchstschätzpreis von 7 Millionen Pfund.
Insgesamt erlöste Christie's 63,4 Millionen Pfund. Von den 47 angebotenen Werken wechselten nur 39 den Besitzer. Die Finanzkrise hatte nun auch die Auktionshäuser erwischt und die Nachfrage gedrosselt. Im vergangenen Sommer hatte ein Seerosen-Bild von Monet noch den Rekordpreis von 41 Millionen Pfund erreicht.
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