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Freitag, 06. Februar 2009 um 14:08 Uhr |
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Kunst, Düsseldorf
Trotz der Zurückhaltung des Handels in Zeiten der Finanzkrise habe die erst zum dritten Mal organisierte «ak» damit ihre Position als eine der stärksten deutschen Antiquitätenmessen erringen können, sagte ein Messesprecher am Freitag. Vom 11. bis zum 15. Februar werden die Objekte vom ägyptischen Ausgrabungsfund bis hin zur jüngeren Kunst zu Preisen zwischen 500 Euro und knapp einer Million Euro auf dem Düsseldorfer Messegelände angeboten.
Die Kunst- und Antikhändler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland hätten ein Angebot von «hohem Facettenreichtum und großer Vielfalt» an den Rhein gebracht, das sich an den «jungen Sammler» ebenso wende wie an den kaufkräftigen Investor. Zu den kostbarsten Stücken gehörten Werke wie ein Berlin-Gemälde von Max Liebermann (um 1924) oder das Motiv «Oberkassel» (450 000 Euro), das Andy Warhol 1981 im Auftrag eines Modehändlers von dessen Düsseldorfer Haus schuf und mit Diamantstaub überzog. Dem Pop-Art- Star ist auf der «ak» ebenso eine kleine Sonderschau gewidmet wie der Italiensehnsucht deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts: Hier finden sich als Highlight gleich mehrere Landschaftsgemälde des Spätromantikers Oswald Achenbach für je 200 000 Euro. Bleistift- Skizzen des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner liegen bei 34 000 Euro.
Die Düsseldorfer «antique & kunstmesse» war vor drei Jahren zum ersten Mal organisiert worden und hatte bei 55 Ausstellern rund 6000 Besucher. In diesem Jahr erwartet die Messeleitung rund 13 000 Gäste. Auch künftig soll sich die Ausstellerzahl bei maximal 110 einpendeln. Weitere wichtige Messen dieser Art öffnen jährlich in Köln und in München.
(Internet: www.akduesseldorf.de)
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