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Samstag, 07. Februar 2009 um 09:13 Uhr |
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Gemälde, Kunstmarkt, Fälschung
Die Schau «Falsche Moderne» zeigt von diesem Sonntag an bis zum 1. März gefälschte Gemälde, die in den 1990er Jahren auf dem deutschen Kunstmarkt auftauchten und beschlagnahmt wurden. Expressionisten wie Max Pechstein, Erich Heckel, Christian Rohlfs und weitere Klassiker der modernen Malerei sind die angeblichen Urheber. Die Bilder stammen der Asservatenkammer der Celler Staatsanwaltschaft.
Zur Eröffnung der Schau am Sonntag (11.30 Uhr) erläutert der Celler Generalstaatsanwaltschaft, Harald Range, die Hintergründe des spektakulären Falls. Mit abenteuerlichen Geschichten von Ost-West-Verwicklungen, Kriegswirren und Zufallsfunden versuchte damals ein betrügerischer Kunsthändler die Herkunft der Gemälde zu erklären. Für mehrere Hunderttausend Euro wollte er die «unbekannten Klassiker» an Privatsammler, Galeristen und Museumsleiter verkaufen. Frischer Terpentingeruch und die Wachsamkeit von Zeugen ließen den Betrüger schließlich auffliegen. In dem Vortrag geht es auch um die Folgen des Betrugs mit Fälschungen für den Kunstmarkt und die Justiz.
(Internet: www.kunst.celle.de)
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