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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Abschied mit Festakt und Bilderschau - Galeriedirektor Marx geht PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. Februar 2009 um 18:10 Uhr

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Galerie, Marx, Wunschbilder


Der Kunsthistoriker geht nach gut 42-jähriger Tätigkeit zum 1. März in den Ruhestand. Zur Verabschiedung eröffnet wird seine letzte Exposition «Wunschbilder - Sehnsucht und Wirklichkeit. Malerei des 18. Jahrhunderts für Dresden» (bis 2. Juni) im Semperbau am Zwinger. Der in Berlin geborene Kunsthistoriker, der am 13. Februar 67 Jahre alt wird, hatte im Herbst 1966 als wissenschaftlicher Assistent in der Galerie angefangen. 1980 wurde er Kustos der Sammlung und Anfang 1991 Chef der weltberühmten Galerie.

Zu dem Festakt werden nach Angaben der Kunstsammlungen gut 1300 Gäste erwartet, darunter Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Mitglieder der Regierung, Vertreter der sächsischen Kultur sowie Museumsdirektoren und Kollegen aus dem In- und Ausland. Das Interesse an der Verabschiedung von Marx sei größer als die Platzkapazität, hieß es. Die Festrede soll der frühere Direktor des Musée du Louvre Paris, Pierre Rosenberg, halten.

Für die Ausstellung hat Marx 217 «Wunschbilder» arrangiert, darunter rund 50 Leihgaben aus dem In- und Ausland. «Das sind einerseits Bilder, von denen ich mir gewünscht habe, dass sie mal in Dresden zusammen mit unseren Werken gezeigt werden», sagte Marx. Sie seien quasi Botschafter Dresdens in europäischen Museen. «Andererseits sind sie nicht nur Spiegelung dessen, was man sieht, sondern Wunschbilder einer besseren Wirklichkeit.» Die Leihgaben kämen aus Versaille und Paris, St. Petersburg und Budapest, Graz und Wien, München und Schwerin, Dessau und Berlin und Brüssel. «Es sind Ideal- und Sehnsuchtsbilder», so Marx.

Für die letzte einer ganzen Reihe von Ausstellungen, für die Marx in seiner Karriere verantwortlich zeichnete, wurden die Gobelins im gleichnamigen Saal abgehängt und dessen Wände in kräftigem Blau gestrichen. Einige der Exponate waren entweder noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr in Dresden zu sehen, zwei Drittel stammen aus Räumen und Depot der Galerie Alte Meister. Die ausgestellten Gemälde bleiben an ihrem Platz in der Galerie und werden als Teil der Schau gekennzeichnet, sagt Marx. Die Exposition vereint Porträts, Veduten, Landschafts- und Historienmalereien in höchster Qualität von Meistern wie Hofmaler Louis de Silvestre, Anton Raphael Mengs, Bernardo Bellotto oder Anton Graff.

(Internet: www.skd-dresden.de)



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