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Montag, 16. Februar 2009 um 07:15 Uhr |
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Sammlung, Altenbourg
Die Zeichnungen und illustrierten Bücher gehören zur Privatsammlung des Ehepaars Astrid und Wilfried Rugo. «Das Museum besitzt mit diesem Ankauf nun die bedeutendste Altenbourg-Sammlung überhaupt und wird seine bisherigen Forschungen und Publikationen zu Altenbourgs Werk erheblich ausweiten können», teilte die Kulturstiftung der Länder am Sonntag mit.
Die Sammlung des Museums umfasst jetzt Werke aus allen Arbeitsphasen des Künstlers. Finanziert wurde der Kauf der Sammlung durch Förderung verschiedener Stiftungen sowie dem Freistaat Thüringen und privaten Unterstützern. An diesem Dienstag informiert das Museum über die neue Sammlung.
In den Jahren 2001/2002 war die Sammlung des Ehepaars Rugo bereits in einer Ausstellung zum wichtigsten Künstler der Stadt Altenburg im Lindenau-Museum zu sehen. Altenbourgs Werk wurde 2003/2004 in einem großen Ausstellungszyklus in Düsseldorf, Dresden und München umfassend gezeigt. Das Lindenau-Museum vergibt seit 1998 aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis, mit dem herausragende Leistungen lebender Künstler gewürdigt werden. Der Preis ist mit 12 500 Euro dotiert.
Gerhard Altenbourg, mit bürgerlichem Namen Gerhard Ströch, zählt zu den herausragenden deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Er zog im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Altenburg. In den 50er Jahren nahm er seinen Künstlernamen «Altenbourg» an. In der DDR war er als Künstler weitgehend isoliert, weil er sich den offiziellen Vorgaben der Politik verweigerte. Bereis 1961 zeigte das Museum of Modern Art in New York eine Arbeit von ihm.
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