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Montag, 16. Februar 2009 um 07:17 Uhr |
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Moritzburg, Dauerausstellung
Das Museum werde von vielen Kunstinteressierten als sehr gelungen betrachtet, sagte Direktorin Katja Schneider der dpa. «Wir freuen uns über die große Resonanz.» Am 13. Dezember war das Museum nach dreijährigem Umbau als Zentrum der Klassischen Moderne eröffnet worden. In der Dauerausstellung sind rund 500 Bilder vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart zu sehen. Schwerpunkt sind Werke des Expressionismus. Vor dem millionenschweren Umbau kamen jährlich 35 000 bis 65 000 Menschen in die Moritzburg.
Mit der Eröffnung des Albert-Ebert-Kabinetts und des Halleschen Schmuckkabinetts im Nord-West-Turm der Moritzburg am 26. April sei die Dauerausstellung komplett, sagte Schneider. Im Ebert-Kabinett werden etwa 40 Bilder des Hallischen Malers Albert Ebert (1906-1976) gezeigt, der als einer der großen künstlerischen Einzelgänger der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt. Im Schmuckkabinett werden Arbeiten von Künstlern der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle von den Anfängen 1919 bis zur Gegenwart präsentiert.
Neben der Dauerausstellung will die Moritzburg in diesem Jahr das Spätwerk des Bauhauskünstlers Lyonel Feininger (1871-1956) mit einer Sonderausstellung würdigen. Unter dem Motto «Zurück in Amerika - Lyonel Feininger 1937 bis 1956» sind vom 16. Mai bis 23. August rund 80 Werke zu sehen, darunter Gemälde, Aquarelle und Lithographien. Laut Schneider handelt es sich um die weltweit erste umfassende Ausstellung des Spätwerkes von Feininger. Dieses sei bis auf einzelne Bilder in Deutschland kaum bekannt.
(Internet: www.kunstmuseum-moritzburg.de)
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