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Montag, 16. Februar 2009 um 07:21 Uhr |
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Ukiyo, Frauke
Die 1969 in Aurich geborene Frauke Eigen greift in ihren Fotografien die japanische Tradition der Schönheit schlichter Formen auf. Ihre zwischen 2006 und 2009 in Tokio entstandenen Schwarzweiß-Aufnahmen zeigen Strukturen und Details aus Fassaden, Baum-Bepflanzungen oder Stoffen von Kimonos. In klassischen Aktdarstellungen macht die in Berlin lebende Künstlerin die sinnliche Wirkung der Haut als Oberflächenstruktur erfahrbar. Frauke Eigens Bilder zeigt das Museum bis zum 19. April.
Parallel dazu werden unter dem Titel «Ukiyo-e - Bilder einer fließend-vergänglichen Welt» japanische Farbholzschnitte des 18. und 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Scharf-Gerstenberg präsentiert. Viele Künstler des Ukiyo-e, die in ihren Arbeiten den Alltag der Menschen zeigten, erlangten Weltruhm. Zu sehen sind nach Museumsangaben unter anderem Hokusais «36 Ansichten des Berges Fuji», die zwischen 1830 und 1839 entstanden. Das bekannteste Bild aus diesem Zyklus «Die große Welle von Kawanaga» gilt als eines der berühmtesten japanischen Kunstwerke weltweit.
(Internet: www.moenchehaus.de)
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