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Mittwoch, 18. Februar 2009 um 07:35 Uhr |
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Kunstakademie, Trier
Die Europäische Kunstakademie (EKA) in Trier hat insgesamt 70 Objekte des dänischen Filmregisseurs Lars von Trier (geb. 1956), des Malers Hann Trier (1915-1999) und des Illustrators Walter Trier (1890-1951) zusammengetragen. «Es ist davon auszugehen, dass alle diese drei Trierer ursprünglich etwas mit Trier zu tun hatten und deren Vorfahren aus Trier stammen», sagte die Leiterin der Kunstakademie, Gabriele Lohberg, am Dienstag. Die Ausstellung «Nachname: Trier» wird am Mittwochabend eröffnet.
Es sei der Kunstakademie gelungen, Original-Reinzeichnungen (Gouachen) von Walter Trier zu erhalten, die der Dressler Verlag (Hamburg) als Druckvorlage für seine Illustrationen zu Erich Kästners Kinderbüchern «Emil und die Detektive» oder «Das fliegende Klassenzimmer» verwende. Von Lars von Trier seien selten gezeigte Ausschnitte aus drei Filmen auf Monitoren zu sehen. Und von Hann Trier werden Gemälde aus fast allen Schaffenszeiten ausgestellt. Die Leihgaben stammen von Privatsammlern, Bibliotheken und Museen aus ganz Deutschland.
Dem Projekt liege die Idee zugrunde, die Stadt Trier - die mit Klischees wie «Römerstadt» behaftet sei - neu zu sehen, sagte Lohberg. Die Ausstellung in der Kunsthalle der Akademie ermögliche einen «ganz neuen Blick» auf die «Trierer». Sie ist bis zum 29. März zu sehen.
Die EKA wurde 1977 von dem Trierer Maler und Grafiker Erich Kraemer (1930-1994) gegründet und ist nach eigenen Angaben die größte freie Kunstakademie in Europa. Als «Ort der internationalen künstlerischen Begegnung» bietet sie Kurse zum Beispiel in Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Skulptur, Video- und Aktionskunst an.
(Internet: www.eka-trier.de; www.walter-trier.de; www.hann-trier.de)
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