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Mittwoch, 18. Februar 2009 um 07:39 Uhr |
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Bistum, Ruhrgebiet, Kultur
«Das Ruhrgebiet gehört zu den großen Metropolen und Kulturgebieten Europas», sagte Bischof Felix Genn am Dienstag bei der Programmvorstellung. Das Bistum leiste mit zwölf großen und vielen kleineren Projekten seinen Beitrag zu Ruhr.2010. Die Spanne der Kultur im Ruhrgebiet reiche über 1000 Jahre zurück und habe nicht erst mit der Industrialisierung begonnen, sagte Genn. «Das Ruhrgebiet ist mehr als Kohle und Stahl.» Zu den Höhepunkten des Bistum-Programms gehören unter anderem ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst am 8. Januar 2010 im Essener Dom und die «Route der spirituellen Kulturtankstellen». Dabei gehe es um Orte, an denen Menschen geistige Kraft tanken können, sagte der Geschäftsführer der Kulturhauptstadtprojekte, Pater Philipp Reichling. Insgesamt 53 Orte - darunter auch Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser - dienten als spirituelle Tankstellen. «Es geht nicht nur darum, die Räume zu zeigen, sondern auch die Menschen, die die Kultur pflegen», erklärte der Pater.
Bestandteil des Programms ist außerdem ein «Internationales Friedensgebet», bei dem sich Gläubige unterschiedlicher Religionen zum gemeinsamen Gebet treffen sollen. Wann das Gebet stattfinden soll, sei allerdings noch unklar, sagte der Beauftragte des Bistums Essen für die Kulturhauptstadt Ruhr.2010, Michael Schlagheck. Bei vielen der Bistums-Projekte gehe es darum zu zeigen, welche Orte im Ruhrgebiet schon vorhanden seien. «Deshalb werden nicht nur neue Events geschaffen», sagte Schlagheck. Viele Projekte seien außerdem Kooperationen mit anderen Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets.
Für die Finanzierung der Projekte habe das Bistum teils Sponsoren gewinnen können, sagte Schlagheck. «Wir als Bistum werden uns nicht mit großen Summen einbringen können.» Von «außen» sei aber leider weniger Geld gekommen als zunächst gehofft.
(Internet: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de)
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