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Donnerstag, 19. Februar 2009 um 07:22 Uhr |
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Hobbykünstler, RVR
Einen ganz Tag muss am Mittwoch ein Bagger die Schotterfläche bearbeiten - dann sind die «Außerirdischen» auf einer Zechenhalde in Bottrop beseitigt. «Der Bagger verwischt die Konturen der Figuren», sagte ein Sprecher des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Bottrop. Der RVR hatte vor wenigen Tagen das Ende für die unrechtmäßig auf dem Plateau der Halde gestalteten Steinfiguren beschlossen. Grund sei, dass ein auf der Haldenspitze stehender Tetraeder zusammen mit dem Halden-Plateau eine gesamtkünstlerische Inszenierung bilde, die unverfälscht erhalten bleiben müsse.
Ein Hobbykünstler aus Bottrop hatte vor etwa einem Jahr auf der Fläche neben dem begehbaren Aussichtsturm unzählige Schottersteine in die Form von Alien-Figuren sortiert - und damit eine Diskussion ausgelöst: Der Urheber des Tetraeders, der Künstler und Professor Wolfgang Christ, hatte das Entfernen der steinernen Fantasie-Figuren mit dem Hinweis auf sein Urheberrecht gefordert. Schließlich hatte auch ein Gutachten im Auftrag des RVR ergeben, dass Christ einen Anspruch darauf habe, dass das Plateau in seinen Ursprungszustand zurückversetzt werde.
Für den Baggereinsatz will der RVR aufkommen: «Die Kosten sind im ganz niedrigen Bereich», sagte der Sprecher. Genau beziffern wollte er sie aber nicht. Der RVR prüft außerdem, ob er dem Hobbykünstler eine andere Fläche am Fuß der Halde zur Verfügung stellen könnte. «Wichtig ist, dass es eine Fläche mit Draufsicht ist», sagte der Sprecher. Nach Angaben des RVR habe sich der Hobbykünstler in einem Gespräch offen für den Vorschlag gezeigt.
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