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Freitag, 20. Februar 2009 um 07:44 Uhr |
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Fried, Fred Thieler
Die aus der Schweiz stammende und in Düsseldorf lebende Künstlerin erhält die von dem Maler Fred Thieler (1916-1999) gestiftete und mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am 17. März in der Berlinischen Galerie, teilte das Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur am Donnerstag mit.
Mit dem Preis werde «eine eigenständige malerische Position» geehrt, die Fries ausgehend von der konzeptuellen Malerei ihres Düsseldorfer Lehrers Gerhard Richter entwickelt habe. Die ausgebildete Bildhauerin verwende Farbe als plastisches Material. Ihre Werke - insbesondere die jüngst entstandenen - bewegen sich prononciert auf der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.» Fries lebt seit 1980 in Düsseldorf und ist seit 2007 Gastprofessorin an der Universität der Künste (UdK) Berlin. Mit ihrer jetzigen Auszeichnung ist eine Ausstellung (18. März bis 11. Mai) der Preisträgerin in der Berlinischen Galerie verbunden, zu der auch eine Festschrift erscheint. Mit dem Fred Thieler Preis werden seit 1992 alle zwei Jahre «herausragende zeitgenössische Positionen der Malerei» ausgezeichnet. Der Preisträger 2007 war Gerwald Rockenschaub.
(Internet: www.berlinischegalerie.de)
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