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Freitag, 20. Februar 2009 um 07:46 Uhr |
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Kunst, Künstler, Villa Massimo
«Investitionen in Kultur sind keine Sahnehäubchen, die wir uns nur leisten, wenn es uns gut geht, sondern Investitionen in unsere eigene Zukunft», sagte Merkel am Donnerstagabend bei der jährlichen Berlin-Präsentation der Künstler-Stipendiaten der Villa Massimo Rom.
Die Villa Massimo sei für eine solche Investition ein gutes Beispiel, betonte Merkel im Martin-Gropius-Bau. «Das Geld in Rom ist gut angelegt und trägt reiche Früchte.» Der Arbeitsaufenthalt deutscher Künstler in der Deutschen Akademie Rom ermögliche künstlerische Anregungen, «die unsere Gesellschaft bereichern können», denn «Kunst öffnet uns die Augen für Neues und Überraschendes», könne Staunen machen und auch inspirieren. «Auf die von Kunst und Kultur ausgehenden Inspirationen können wir nie verzichten.»
Die Künstler-Stipendiaten der Villa Massimo stellten im Gropius- Bau ihre aktuellen Werke dem deutschen Publikum vor. Die Arbeiten der Künstler Felix Schramm, David Zink Yi, Elke Zauner, Beate Kirsch, Norbert Sachs, Arnulf Herrmann und Stephan Winkler aus den verschiedenen Kunstsparten sind während ihres elfmonatigen Aufenthaltes in Rom entstanden oder wurden für diesen Abend geschaffen. Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal in Berlin statt. Der Schriftsteller Thorsten Becker stellte sein neues Buch «Das ewige Haus», Navid Kermani seine Texte «Über drei Bilder con Caravaggio in Rom».
Die Villa Massimo, die 1910 von dem Mäzen Eduard Arnhold gegründet wurde, vergibt jedes Jahr Stipendien. Zehn junge Künstler aus den Bereichen bildende Kunst, Architektur, Literatur und Komposition bekommen alljährlich die Chance, ihr Können in der Kulturmetropole Rom auszufeilen. Während ihres Aufenthaltes in der «Villa Massimo» öffnen die Stipendiaten ihre Studios einige Male für das interessierte italienische Publikum.
(Internet: www.villamassimo.de)
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