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Samstag, 21. Februar 2009 um 11:06 Uhr |
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Künstler, Eisenacher
Der Künstler Jürgen Eisenacher reflektiert in seiner Ausstellung "DioRama" die Zusammenhänge von Kolonialismus und aktueller Migration von Afrika nach Europa. Die Motive der Zeichnungen basieren teils auf alten Lithografien aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Eisenacher kontrastiert kolonialistisch geprägte Bildmotive mit z.B. Bildern von Bootsflüchtlingen, die von Afrika nach Europa gelangen wollen. Der Künstler verwertet und verfremdet bekannte und durch die Medien vermittelte Motive und Stereotypen und kombiniert diese mit Ornamentstrukturen. Das Ornament als das bindende Glied zwischen den Bildinhalten: es ist Transportmedium und hat bei jeder Zeichnung eine besondere Funktion. Mal wird das Ornament zur bedrohlichen Welle (für die Bootsflüchtlinge), mal zur bedrohlich fremden Alpenlandschaft (für den afrikanischen Handtaschenhändler).
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