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Samstag, 21. Februar 2009 um 11:14 Uhr |
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Vilar
Das entschied ein Berufungsgericht in New York am Freitag. Vilar, der über Jahre hinweg Festspiele und Kulturinstitutionen in aller Welt unterstützt hatte, war im November wegen Investmentbetrugs, Urkundenfälschung und Geldwäsche verurteilt worden. Dem 68-Jährigen drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Verkündung des Strafmaßes wurde inzwischen von März auf einen späteren Zeitpunkt im Mai oder Juni verschoben worden.
Der aus Kuba stammende Geschäftsmann hatte ursprünglich bis zur Bekanntgabe der Strafe gegen eine Kaution auf freiem Fuß bleiben dürfen. Diese Regelung wurde kurz vor Weihnachten wegen der Sorge um Vilars mögliche Flucht revidiert. Bei seinem kulturellen Engagement betätigte Vilar sich unter anderem als Sponsor der Bayreuther und Salzburger Festspiele, des Festivals Baden-Baden, der Metropolitan Opera in New York und des Royal Opera House in London. Seine Spenden sollen sich weltweit auf rund 225 Millionen Dollar (knapp 180 Millionen Euro) belaufen haben.
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