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Montag, 23. Februar 2009 um 06:58 Uhr |
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Werke, Gemälde, Ausstellung
«Entdeckte Moderne. 1910-1945» heißt die erste Schau, die Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider präsentiert. Die Sammlung beschäftigt sich überwiegend mit der Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und macht Meister im Schatten großer Namen bekannt. Im Mittelpunkt steht die Zeit von den expressionistischen Aufbrüchen bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Gezeigt werden rund 150 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von 100 Künstlern, deren Werke bei den Nationalsozialisten überwiegend als «entartet» galten.
Die zweite Ausstellung ist dem Maler Conrad Felixmüller (1897- 1977) gewidmet, mit dem sich das Lindenau-Museum schon lange beschäftigt und deshalb zahlreiche Werke des Künstlers im Bestand führt. Präsentiert werden überwiegend Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken, die in den 1920er Jahren entstanden sind.
Um diese Epoche geht es auch in der Schau mit Fotografien des Essayisten Armin T. Wegner (1887-1978). Der Künstler zähle zu Unrecht zu den vergessenen Autoren des 20. Jahrhunderts, heißt es im Ausstellungskatalog. Nach seinen Anfängen in der expressionistischen Kunstrevolte avancierte Wegner in den 1920er Jahren zum Bestsellerautor von Büchern über seine Reisen, die er auch fotografisch festhielt. Den Kern der Ausstellung bilden Aufnahmen von der Vertreibung und den Morden an den Armeniern.
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