|
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:20 Uhr |
|
Gradisnik, Künstlerin
Die Vernissage findet am 3. März um 19 Uhr statt. Einführende Worte spricht Dr. Martin H. Schmidt, Kunsthistoriker und Kurator aus Oberursel/Ts.
In den ausgestellten Bildwerken berührt die Künstlerin die aktuellen Themen unserer Zeit: Migration, Leben in der Diaspora, Kunst überwindet Grenzen, Integration und: Hoffnung durch Kunst.
Mit den Ausstellungen in ihrem langjährigen Wohnort Oberursel/Ts. im Januar 2008 und in der serbischen Hauptstadt, Belgrad im Oktober 2008 wurde die Schicksalsbrücke der Künstlerin zwischen Heimat und Wahl-Heimat erneut gespannt. In Berlin stellt sich die Künstlerin nun der lebendigen und vielseitig gefärbten Kunstszene der Hauptstadt vor.
Geboren 1937 in Cajnice (Jugoslawien), studierte sie an der Kunsthochschule Belgrad (1959-1962). Sie war als Kunsterzieherin in Bijeljina und als Assistentin von Prof. Kulenovic an der dortigen Kunstschule tätig. 1967 übersiedelte sie nach Deutschland, verdiente ihren Lebensunterhalt in einem kunstfremden Metier. Erst das Jahr 2007 und der Kontakt mit dem Kurator Dr. Martin H. Schmidt brachte einen Durchbruch, den Weg in die Öffentlichkeit und eine Wiederbelebung ihres künstlerischen Form- und Ausdruckswillen. In nahezu spielerischer Manier und mit akademisch sicherer Hand fängt Angelina Gradisnik ihre Themen in einem Wechselspiel von naturalistischer und symbolisch-abstrakter Darstellung auf großformatigen Leinwänden ein. Farben, Formen, Symbole und die Historie fesseln den aufmerksamen Betrachter. Die Bildmotive erzählen auch von Schmerz und Trauer, immer jedoch stehen: Hoffnung, tief verwurzelte Religiosität und der Glaube an die Menschheit im Zentrum der Gemälde.
Zur Ausstellung erscheint ihr dritter Katalog mit 14 Farbabbildungen und Textbeiträgen von Prof. Nikola Kusovac und Dr. Martin H. Schmidt in deutscher und englischer Sprache. VK: 5 EUR.
Als moderne Frau und facettenreiche Künstlerin nutzt Angelina Gradisnik das Internet und gibt mit zwei Filmbeiträgen auf www.youtube.de einen Einblick in ihr Tun als Mensch und Künstlerin. Die Beiträge sind unter ihrem Familiennamen abrufbar, zeigen ihre Werke und die Vernissage in Belgrad mit den Kernsätzen aus der Eröffnungsrede von Prof. Nikola Kusovac, dem wohl bedeutendsten serbischen Kunsthistoriker.
Als weitere Stationen sind Ausstellungen in Paris, Chicago, Toronto und Bijelijna geplant.
Künstlerin und Kurator stehen während der Vernissage gerne für Interviews zur Verfügung. Die Ausstellung ist ein Projekt der Dr. Schmidt Kunstberatung - curator4art.
|