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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nasenvasen und Ohrsofa: Konzeptkünstler verwandelt Bauhaus-Villa PDF Drucken E-Mail
Samstag, 28. Februar 2009 um 10:30 Uhr

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Künstler, Baldessari

 

 

 

Von Sonntag an wird sich das Krefelder Haus Lange als jüngstes Baldessari-Werk «Backsteingebäude, große Fenster mit exzellenter Aussicht, teilmöbliert, namhafter Architekt» präsentieren. Statt transparenter Architektur mit klarem «Innenleben» ist bis zum 1. Juni ein völlig verschlossener Baukörper zu sehen, der innen wie außen mit imitiertem Backstein beklebt wurde. Haus Lange war 1928/30 von dem bedeutenden Bauhausarchitekten Mies van der Rohe errichtet worden.

«Setzen Sie sich!», fordert der prominente US-Künstler Baldessari seine Besucher auf. Ohne Schuhe dürfe jeder Platz nehmen, betont der 77-Jährige, der im Erdgeschoss eine einsame, dafür poppige Möblierung platziert hat. Das ist eine reinweiße, weiche Couch, die aussieht wie ein riesiges Ohr und die von zwei überdimensionalen «Nasenvasen» samt Blumenschmuck in Gestalt umgedrehter Riechorgane flankiert wird. «Mies hätte das gehasst», kommentiert der Künstler genüsslich: «Statt rechtem Winkel nur Kurven!» Er habe gegen den Architektur-Weltstar opponieren wollen, sagte Baldessari zu seiner «Contra-Mies»-Schau, deren langatmiger Titel eher wie eine Immobilienanzeige klingt.

Die architektonisch so bedeutende Villa ist durch Baldessaris Eingriff allerdings komplett auf den Kopf gestellt. Schon von außen wirkt der kubisch streng verschachtelte Flachdach-Baukörper wie ein verschlossener Block. Die breiten Fenster, die das Gebäude sonst so transparent machen, sind völlig verschwunden - unter einer Backstein- Folie. Innen gibt es diese «Camouflage» auch ­ als Fototapete, die aus den weiß gestrichenen Zimmerwänden eine Backstein-Mauer macht und doch fiktive «Ausblicke» gewährt. Die zeigen anstelle der Fenster als Fototapeten Baldessaris kalifornische Heimat: Pazifik, Surfer und die Rocky Mountains. «Ich mag es, Leute zu verwirren», sagt der Künstler über seine freche «Verkehrung» der architektonischen und geografischen Verhältnisse.

Dass Humor und Ironie eine Rolle in Baldessaris nur auf den ersten Blick banalen, aber ansonsten hintergründigen Arbeiten spielen, erkennt der Besucher am «Augenzwinkern». Das begrüßt den Kunstliebhaber als Fenster mit darüber installierter Augenbraue. Allerdings, so der Künstler, der sich seit den 1960er Jahren mit philosophischer Konzeptkunst einen Namen gemacht hat, sei die Augenbraue auch eine bewusst bauhauskritische Fassadenzier, die aus der schnörkellosen Vierkant-Villa wieder ein «Haus mit Augenbraue» macht.

(Internet: www.kunstmuseenkrefeld.de)



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