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Montag, 12. Oktober 2009 um 06:56 Uhr |
Museum Würth, Künzelsau
15. Januar 2009 – 6. Januar 2010
Die neue Ausstellung im Museum Würth widmet sich den vielfältigen Entwicklungen der mittlerweile über 11700 Exponate umfassenden Sammlung Würth. Unter dem Titel „Im Blick des Sammlers“ werden erneut Neuerwerbungen gezeigt, die im Dialog zwischen dem Sammler Reinhold Würth und seinem Kunstbeirat, der sich aus Christoph Becker, Fabrice Hergott, Peter- Klaus Schuster, Thomas W. Gaehtgens unter Vorsitz von Werner Spies zusammensetzt, in den vergangenen drei Jahren in die Sammlung kamen. Den zeitlichen Rahmen markieren dabei die im Untertitel der Ausstellung genannten Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Schlemmer und Anselm Kiefer.
Mit gezielten Ankäufen konnten einmal mehr vorhandene Werkgruppen der Sammlung verstärkt werden. Im Laufe der Zeit sind so große monografische Ensembles von Max Ernst, Christo und Jeanne-Claude, Anselm Kiefer oder Georg Baselitz entstanden., die jedoch nicht isoliert stehen, sondern ihre Entsprechungen in Schwerpunktbildungen zur frühen Moderne, zum Surrealismus, zur Op Art, der Nachkriegszeit und der Gegenwartskunst finden. Gemeinsam erlauben sie einen Blick auf die Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert sowie die momentanen Aktivitäten in den Ateliers. Aktuelle medienbezogene Ansätze sind dabei ebenso berücksichtigt wie Werke bedeutender Protagonisten des internationalen Kunstgeschehens.
Insgesamt kamen so rund 100 Werke von Malerei und Grafik über Skulptur bis hin zu Videoarbeiten zusammen. Zahlreiche Exponate werden nun zum ersten Mal gezeigt.
Bereits im Jahr 2007 hatte die Ausstellung „Liebe auf den ersten Blick. 100 Neuerwerbungen der Sammlung Würth“ im Museum Würth einen revisionsartigen Überblick über die zahlreichen, zum Teil spektakulären Neuerwerbungen der Sammlung gegeben. Die aktuelle Ausstellung knüpft an diese Schau an. Sie zieht erneut Bilanz, spiegelt die Auseinandersetzung mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts wider und untermauert einmal mehr, auf welch hohem Niveau sich die Sammlung Würth mittlerweile bewegt.
Ausstellung und Katalog sind Projekte der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Mehr Informationen finden Sie auf der website: www.kunst.wuerth.com
Bilderquelle: Max Beckmann: Genius, 1945, Öl auf Leinwand 95,5 x 56 cm, Sammlung Würth, Inv. 10568
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Samstag, 31. Januar 2009 um 12:30 Uhr |
Glasmalerei, Halberstädter Domschatz Zu sehen sind 25 Werke von elf Künstlern. Alle Künstler sind Absolventen der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle und schufen ihre Werke mit unterschiedlichsten Techniken: Das Glas wurde geätzt, mit Schwarzlot oder Schmelzfarben bemalt, in Sandwichtechnik verschmolzen, mit Sandstrahl bearbeitet oder mit Blei gefasst. Die Ausstellung «LichtGestalten» läuft bis zum 29. März und ist wie der Domschatz täglich außer montags geöffnet. (Internet: www.dom-und-domschatz.de)
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Samstag, 31. Januar 2009 um 12:29 Uhr |
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Katja Byhan-Radewagen
Die Schau trägt den Titel «Zwischen den Strichen - Grafische Arbeiten» und zeigt Radierungen und Grafiken. Sie ist bis zum 25. März zu sehen. Byhan- Radewagen war in den 1980er Jahren Mitglied des Talentzentrums in Gera und hat an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden studiert. Sie hat als Theatermalerin gearbeitet, fertigt aber auch Grafiken, Radierungen und Großplastiken. Seit 2004 ist sie freischaffend tätig.
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Samstag, 31. Januar 2009 um 12:28 Uhr |
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Christie's, Yves Saint Laurent
Die Versteigerung von 700 Einzelstücken aus dem 1. bis 20. Jahrhundert sollen 300 Millionen Euro einbringen, teilte das Londoner Auktionshaus Christie's mit. Die Erlöse sollen an AIDS- und andere humanitäre Forschungsprojekte gehen. Die Stücke des französischen Modepapstes und seines Lebenspartners Pierre Bergé werden seit Freitag in London gezeigt. Ende Februar versteigert das Auktionshaus die Schätze im Pariser Grand Palais, wo 1900 die Weltausstellung stattfand. YSL starb im vergangenen Sommer mit 71 Jahren.
Die Auktionskatalog umfasst Werke von Henri Matisse, Pablo Picasso und Marcel Duchamp sowie Marmor-Torsos der römischen Antike (1. Jahrhundert), Büsten, Wandteppiche und Goldkelche. Das laut Katalog wertvollste Stück ist Matisse's Aktstudie «Junger Mann nackt, am Meer sitzend» (1836). Deren Wert wird mit vier bis sechs Millionen Euro angegeben. Die Modewelt dürfte Duchamps Parfümflasche «Belle Haleine» faszinieren, ein Exemplar des Dadaismus. YSL und Bergé haben mehr als ein halbes Jahrhundert Kunst gesammelt. Christie's-Präsident Jussi Pylkkannen sprach von der «großartigsten Ausstellung, die wir je organisiert haben». Die Londoner Ausstellung schließt am Dienstag.
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Samstag, 31. Januar 2009 um 12:25 Uhr |
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Lange Nacht der Museen, Berlin
Zu der bereits 24. Museumsnacht öffnet auch der Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) seine Türen. Die Besucher des Rathauses erwartet ein Rundgang durch den Säulen-, Fest-, Wappen und Senatssitzungssaal sowie das Amtszimmer von Wowereit in der ersten Etage des 1861-1869 errichteten Backsteinbaus.
Dabei können sie unter anderem einen Blick in das Goldene Buch der Stadt sowie auf Orden und Ehrenzeichen werfen. Das musikalische Programm bestreiten Studierende der Universität der Künste. Bis 22 Uhr werden im Festsaal auch «Kleinigkeiten aus der Rathauskantine zu günstigen Preisen» gereicht, betonte das Senatspresseamt am Freitag.
(Internet: www.lange-nacht-der-museen.de)
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