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Samstag, 10. Januar 2009 um 10:08 Uhr |
Ausstellung, Entwicklung, Krieg Dass trotz - oder gerade wegen - der vielen Perspektiven eine Darstellung der Kriegsrealität kaum möglich ist, thematisiert die Ausstellung «Bilderschlachten - 2000 Jahre Nachrichten aus dem Krieg», die vom 22. April bis zum 4. Oktober in drei Osnabrücker Museen zu sehen ist. Gegenstand der Schau sind die Wechselwirkungen zwischen kriegerischen Ereignissen, technologischer Entwicklung und der medialen Darstellung, teilte eine Sprecherin des Osnabrücker «European Media Art Festival» mit. Anlass der Ausstellung ist der 2000. Jahrestag der historischen Varusschlacht zwischen Germanen und Römern. Die Ausstellung wolle veranschaulichen, wie sich die Darstellungen des Kriegs durch die Entwicklung der Medien verändert haben. Auch gehe es um die Frage, ob mediale Entwicklungen den Krieg selbst verändert haben. Dazu sind technische Exponate, Grafiken und Filme zu sehen. Ergänzt werden die historischen Teile der Schau durch moderne Kunst, und vor allem auch Medienkunst, hieß es.
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